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scheve

mnd. bis sprichw. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MNWB
Anchors
9 in 7 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
29
Verweise raus
2

Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

schēve f.

Bd. 3-1, Sp. 89
schēve, f., n.?, holzige Teile des Flachses und Hanfes die durch Brechen entfernt werden; bildl. Geringfügiges, Minderwertiges; Splitter, Makel im Sinne von Matth. 7, 3 (Luk. 6, 41) êne klê(i)ne sch. in ênes anderen ôge sên (: nicht ênen hê[i]len balken in sîneme ê[i]gen ôge), in dieser Bedeutung meist Demin.
313 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    scheveF., N.?

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    scheve , F., N.? Vw.: s. schēve (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schêve

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Schêve , oder

  3. Sprichwörter
    Scheve

    Wander (Sprichwörter)

    Scheve Scheven schütteln gehen. ( Niederlausitz. ) Die jungen Burschen gehen in die Spinnstuben der Mädchen, schütteln d…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit scheve

37 Bildungen · 36 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von scheve 2 Komponenten

sch+eve

scheve setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

scheve‑ als Erstglied (30 von 36)

schevech

KöblerMnd

sche·vech

schevech , Adj. nhd. schuppicht Hw.: s. schovech L.: Lü 327a (schevech)

schēvehôp

MNWB

scheve·hop

° schēvehôp , m. , bildl.: „ umb den Schevehoep ... gaen ” (Klingged. 38) Bedeutung?

schēvehôt

MNWB

scheve·hot

° schēvehôt „ we scheve- eder strohoede hir vele bringit ” (Gött. Stat. 387 u. Techen Nd. Jb. 45, 82) Strohhut, l. schenehôt (vgl. Mnl. Wb. …

schêveklôt

MNWB

scheve·klot

schêveklôt , m. (Obl. mit flektiertem erstem Bestandteil: den schêven klôt ), 1. schräg zulaufender klôt, Art Kreisel; Rda.: den sch. drîven…

schevelhêde

LW

schevel-hêde, die schlechteste, nicht ganz gereinigte Hede. Adj. -hêden.

schevelier

Lexer

scheve·lier

schevalier , schevelier stm. BMZ ritter. ein schevalier errant daʒ sprichet als ein recke Krone 25838. schevelier Trist. 5580. 81, schevelie…

schēvelinc

MNWB

scheve·linc

° schēvelinc , m. , 1. Tropf, Dummkopf „ de dummen schevelingen ” (Seelmann G. v. M. 145); als npr. häufig Ub. Brschwg. 2 u. 3. 2. bestimmte…

schēvelken

MNWB

schevel·ken

schēvelken „ dat sch. mit der ostken ”, l. schēdelken?; vgl. schēdele (Hans. Gbl. 1887, 190).

Scheveningen

Herder

scheve·n·ingen

Scheveningen , holländ. Dorf 1 St. nordwestl. vom Haag. mit 6000 E., berühmtem Seebade. Seeschlacht 8. bis 10. Aug. 1653 zwischen den Hollän…

schēveren

MNWB

sche·veren

schēveren , adj. , aus Schiefer, sch. schrîftavel Schiefertafel.

scheverlink

KöblerMnd

schever·link

scheverlink , M. nhd. Tropf, Dummkopf Vw.: s. schevel, schevelink E.: s. schevelink? L.: Lü 327a (scheverlink)

schēverstêⁱn

MNWB

schever·stein

schēverstêⁱn (scheffer-) , m. , blättrige Steinart, Schiefer; Schieferplatte zum Dachdecken , auch kollekt. dat dōr mit sch.e decken. schēve…

scheve als Zweitglied (1 von 1)