Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scherwenzel m.
scherwenzel , m. , nebenform zu scharwenzel in denselben bedeutungen, vgl. daselbst sp. 2229. 1 1) der unter im kartenspiel Adelung : war wol gewachsen, und unter dem frauenzimmer wie der scherbenzel in der teutschen karte bekannt. avantur. 1, 156. auch als name eines kartenspiels, s. Schm. 2, 452 ( vgl. scherer 4, e ) und Mi 75 b . 2 2) zur bezeichnung eines dienstfertigen menschen, vgl.: Isabel. muthwillige leute sind nicht stracks unnütze. uns düncket, ihr werdet euch mitten in dem muthwillen noch zu vielen sachen brauchen lassen. Magus. nach ew. majestät belieben kan ich wohl ein scherwent…