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Schake

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Meyers
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6 in 6 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Schake

Bd. 17, Sp. 683
Schake, ein Kettenglied; Schäkel, ein Kettenglied, das geöffnet werden kann, um mehrere Kettenstücke miteinander zu verbinden.
128 Zeichen · 1 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schāke

    Mittelniederdeutsches Wb.

    * schāke Bein, Schenkel, vgl. 1° schōke.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schake

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Schake , plur. die -n, ein vornehmlich bey den Radlern übliches Wort, eine Art Ketten zu bezeichnen, woran ein jedes…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schake

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schake , ein Kettenglied; Schäkel , ein Kettenglied, das geöffnet werden kann, um mehrere Kettenstücke miteinander zu ve…

  4. modern
    Dialekt
    Schake

    Rheinisches Wb.

    Schake šākə Pl. -gən Altk-Hellert ; -E- Siegld-Obersd 1840; šāk May-Kottenh ; -E:-, Pl. -gə(n) Bernk , Zell , Goar-Weile…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schake

23 Bildungen · 23 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schake 2 Komponenten

sch+ake

schake setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schake‑ als Erstglied (23 von 23)

Schakeischen

RhWB

schak·eischen

Schakeis-chen šagęisχə, Pl. -sχər Saarbr-Sulzb n.: 1. Frauenhaube, eine Art »Fassung«, die den Kopfputz zusammenhielt (veralt.). — 2. kleine…

Schakel II

RhWB

Schakel II -:- = Erbsenhülse s. Schäuke.

schakeln

MeckWB

scha·keln

schakeln -ä-, -œ- anketten, losketten in den Zss. af-, an- , in- , tausamen-, utenanner-, utschakeln, -schäkeln, -schœkeln.

schaken1

MeckWB

schaken 1 wie das Vor. : Ne Käd', drin luter Krütsknöp schaokt (verkettet sind) Hey. Kam. 200; Zs. henschaken .

schaken2

MeckWB

schaken 2 eig. bewegen, so noch seem.: de Ankerkäd' schaken sie etwas loslassen Ro, Syn. schricken; sich drehen vom Wind: ick glöw, de Wind …

Schakener

Wander

schak·ener

Schakener Die Schakener ziehen sich Parêsken an, gehen zur Kirche und singen: Ein Wohlgefallen Gott an uns hat. ( Samland. )

schakenholz

DWB

schaken·holz

schakenholz , n. holzklotz, der zur anfertigung von schaken, kettengliedern, dient. Jacobsson 7, 181 b ( vgl. schake 1).

schâkêren

MNWB

schak·eren

schâkêren , swv. , würfeln, das Los werfen (in der Erbteilung); Part. prät. schâkêret (schackeryt) schachbrettartig gemustert (SL).

schakerig

MeckWB

schake·rig

schakerig schakrig ängstlich, schüchtern: sei (das Mädchen) is ümmer so schakerig Ha Belsch ; Pa Schliev ; Schö Grev ; Lu Con ; dat de Kinne…

Schakert

RhWB

schak·ert

Schakert -ag-, Pl. -də m.: 1. a. Krähe, Rabe Wend-Berglangenb . — b. Eichelhäher Saarbr-Sulzb . — 2. übertr. Schwarzhaariger Saarbr-Sulzb .

schakessen

RhWB

schak·essen

schakessen šgəsə Birkf-Idar schw.: nachlässig gehen; se komme geschokesst.

schakessig

RhWB

schak·essig

schakessig šgəsiχ, –:- Verbr. wie Schakes 1 b Adj.: tölpelhaft, unbelehrbar, dumm [ -E- von der Kuh, mit den Hinterbeinen beim Gehen halbk…

Schakett

PfWB

scha·kett

Schakett n. : ' Männerjacke ', Schagett (šaˈgęd) [Kaislt, verbr.]. — Frz. jaquette. — Südhess. V 163 ; Rhein. VII 872 ; Lothr. 432 ; Els. II…