Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schabracke f.
schabracke , f. pferdedecke, pannus quo insternitur dorsum equi Serz 131 a , aus dem türkischen tschâprâk entlehnt, seit 17. jahrh. nachweisbar: tschaberacke ist ein stück tuch oder sammet, so entweder schlecht, oder bordirt und gestickt ist, welches hinten am sattel gemeiniglich zur zierrath und oft die magrigkeit des pferdes zu verbergen angeheftet wird. Eggers kriegslex. 2, 752 ; die reitzeuge, schabracken und decken. Göthe 24, 304 . auf die kleidung des menschen übertragen: dergleichen creaturen, welche gold und silbergestickte oder bordirte schabracken auf dem leibe führen. ehe eines weib…