Eintrag · Ladinisch-Deutsch (Mischí)
rune
rune [rū·ne] m. (runi) (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. rubra) ‹bot› Rote Rübe f ., Rote Beete f. → re cöce.
Eintrag · Ladinisch-Deutsch (Mischí)
rune [rū·ne] m. (runi) (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. rubra) ‹bot› Rote Rübe f ., Rote Beete f. → re cöce.
Lautwandel-Kette
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Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege
Lexer Lexer LexerN FindeB RÛNE swv. ahd. rûnjan u. ahd. rûnên MWVQVZ Graff 2, 526, zu einem stv. goth. riuna, ráun, runu…
Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege
Die Rune , plur. die -n, ein aus den nordischen, besonders der Schwedischen Sprache angenommenes Wort, diejenigen geradl…
Goethe-Wörterbuch
Rune Schriftzeichen der Germanen; bes als Forschungsgegenstand Ein nordischer gelehrter Antiquarius, mit Namen Arendt, b…
Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege
Rune [rùnə Ersd. Rein. u. s.] m. dürrer Baumast. — ElsWB els. 2, 262 Rane; baier. 2, 116 Ronen; kärntn. Roune, From. 6, …
Verweisungsnetz
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Wortbildung
57 Bildungen · 40 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen
Herder
Runeberg , Joh. Ludw., geb. 1804 zu Jakobstede in Finnland, noch 1855 Gymnasiallehrer zu Borgo, schwed. Dichter. „Gesammelte Schriften” Hels…
AWB
runechere Gl 3,396,36 s. AWB rûnezzâri.
KöblerMnd
runeken , sw. V. Vw.: s. rūnen (1) L.: Lü 310b (runeken)
MNWB
*° rûnenaftêⁱken , m. ( Pl. -aftê[i]ken ) : einem Schriftzeichen, einer Rune ähnl. Musterung , ên hêrinc mit vēlen r. gevangen (Hövel 71).
DWB
runenalphabet , n. system der runenzeichen: das längere, das kürzere runenalphabet.
GWB
Runenantiquar Erforscher germanischer Schriftzeichen u Texte; Runenforscher wurde die Aufmerksamkeit auf Wilkina-Saga und sonstige nordische…
WWB
Rūnen-bō¹k n. IdW.: Hī is in’t Rūnenbūk indrēgen ist Junggeselle geblieben ( Kr. Ahaus Ahs We).
DWB
runenfels , m. fels, in welchen runen geritzt sind; in der form runfels bei Arnkiel auszführl. eröffnung 3, 53 .
WWB
Rūnen-foªlen n. kastriertes Pferd bis zu einem halben Jahr alt (Frbg.) ( Kr. Steinfurt Stf Bu).
RhWB
Runen I -ū- = dürrer Ast s. Ronen bei ron III.
RhWB
Runen II PfWB (vgl. ofries. runen oder rûnen ‘kastrieren’, u. in allg. Bed. ‘schneiden, beschneiden (Kanten u. Ränder), abschneiden, stutzen…
DWB
runeninschrift , f. inschrift in runen aufgezeichnet.
RhWB
Runen-kranen rūənəkrā:nə Aach-Stdt ; im Reigenld.: R., wisse Schwane usf. (s. Krunenkranen); R. speəle.
RhWB
Runen-kranz MGladb-Rheind m.: Rosenkranz.
MNWB
*° rûnenmāker , m. : Pferdekastrator (Reval Geleitsb. 179).
DWB
runenmal , n. , bildlich: wenn zuckend hellt der lampe strahl auf seiner stirn das runenmal. Droste-Hülshoff 372 .
DWB
runenmeister , m. : runer, run-meister, adelruner waren die schreiber ( der runen ). Frisch 2, 137 b ; drauf hat er noch mit gutem stift ges…
WWB
Rūnen-piᵉrd n. kastriertes Pferd (Frbg.) ( Kr. Minden Min Ve).
WWB
Rūnen-schacht [ Kr. Lübbecke Lüb Kr. Münster Mün Wdf] Eckzahn beim Wallach.
DWB
runenschrift , f. im weiteren sinne wie buchstabenschrift; im engeren sinne soviel wie runeninschrift. bildlich: nie hat dein klares aug' in…
DWB
runenspruch , m. : beschwörungslieder der edda, graue runensprüche. H. Heine b. d. lieder 162 neudr.
DWB
runenstab , m. 1 1) im sinne von altn. rûnastafr, das einzelne runenzeichen. diese bedeutung gibt W. Grimm dem ahd. runstab in der interline…
MNWB
° (rûnen)stal , rônen- , n. : Stallung für Arbeitspferde , dat r. tô der têgelschü̂nen (Livl. Ub. II 1, 87).
DWB
runenstein , m. stein, in welchen runen gegraben sind; runstein in älterer sprache: die bilder an besagten grab- und ruhnsteinen eingehauen.…
WWB
Rūnen-stuᵉpe kastriertes männl. Pferd von 1—3 Jahren ( Kr. Soest Sos Na).
MNWB
rûnent, n. ( Gen. Sg. -des ) : 1. heimliche Mitteilung, hê(i)melĩk untvinc mîn ôre de âderen sînes r.-des (Lüb., Halberst. Bibel Hiob 4, 12;…
WWB
Rūnen-tand m. [nördl. OWestf (außer Lippe) WMünsterl Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Kr. Münster Mün Kr. Warendorf Wdf Kr. Beckum Bek …
AWB
runentir Gl 1,626,53 s. AWB frummen.
AWB
rûnento adv. — Graff II,526. rûnendo: NpNpw 40,8 (Npw -u-). murrend: vuider mir fuoren runendo alle mine fienda adversum me susurrabant omne…
DWB
runenzeichen , n. einzelnes zeichen des runenalphabets.
Lexer
LexerN al-rûne stswf. BMZ BMZ die alraune, mandragora MWVQVZ Frl. MWVQVZ Mgb. 406,24. 376,17. MWVQVZ Mone 7,423. vgl. MWVQVZ Dfg. 376 b . MW…
Lexer
ge-rûne stn. s. Lexer geriune;
Lexer
FindeB holt-rûne stf. geneigtes zuflüstern. die juncvrouwen, den ich in holtrûne gesaget hân die minne MWVQVZ Hpt. h. lied 90,15.
MNWB
+ kap(p)rûn(e) („capitium kappe vel kapron ”), f. , Kapuze (ndl. kaproen ).
Lexer
FindeB karrûne swf. BMZ BMZ karren MWVQVZ Wwh. 209,2 ( var. garrûne, charre, charren, karrotsche, karrays).
DWB
kloprune ? junge gesellen sprechen: man nennet uns klop-runen, die wir doch gar nicht sind, sondern helfen gerne jeden zum weibe und zum kin…
BMZ
Lexer knierûne ? swv. durch schwätzerei händel unter verwandten stiften? zu künne? knierûnen, lügelôsen, meine swern, spotten, darzuo fluoch…
WWB
Ō²gen-brūne f. [verbr.] Augenbraue.
Lexer
ôr-rûne swm. BMZ BMZ der ins ohr flüstert, geheimer ratgeber MWVQVZ Misc. 1,231 a ;
AWB
phrûne mhd. s. phrûma.
WWB
Schinder-rūne m. über 20 Jahre altes, verschnittenes männl. Pferd ( Kr. Minden Min Ve).
DWB
siegrune , f. sieg verleihende rune, altn. sigrúnar, plur. ( Sigrdrîfum. 6, Sigrún auch als eigenname ), vgl. Germ. 10, 272.
DWB
treuerune , f. : treuerunen sind in den schaft geschnitten Rich. Wagner ges. schr. u. dicht. (1897) 6, 104 . —
DWB
trinkrune , f. : trinckruner mit dem runischen buchstab ᚿ welches 'naud' genennet wird, an das trinckgeschirr oder auf den nagel der hand ge…
MNWB
° vlederûne , f. , böses Weib, de quâden vlederûnen (Nd. Jb. 23, 49).
DWB
-rune , f. , geheimniszvolle schriftzeichen eines zauberspruchs: als ob ... z-n uns gebunden hielten Görres ges. schr. 4, 43 ; zauberworte: …
Lexer
ge-rûne stn. s. Lexer geriune;