Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ruhebett n.
ruhebett , n. : ruowbett, daran man ruowet. Maaler 339 a . 1 1) in eigentlichem sinne: eine wohlgegliederte weibliche gestalt liegt nackt, den rücken uns zukehrend, uns über die rechte schulter anschauend, auf einem wohlgepolsterten, anständigen ruhebette. Göthe 44, 226 ; o wer beschreibt, wie ihm zu mute wird, da ihm auf einem ruhebette sich eine nymf aus Mahoms paradies im vollen glanz der reinsten schönheit wies. Wieland 23, 257 . 2 2) freier, wie ruhestätte: für sein drink-glasz den helm, für sein ruhbett die erden. Weckherlin ged. 619 . besonders für die letzte ruhestätte, das grab: wir s…