Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rotlauf m.
rotlauf , m. , älter auch n. ( vielleicht aus vermischung mit rotlaufen [ s. unten ] zu erklären ), krankheiten, die sich im rotwerden der haut äuszern: Dioscorides schreibt, das kraut seye gut wider die rose oder rotlauff. Tabernaemont. kräuterb. 940 (1664) ( Diosc. 4, 86 ἐρυσιπέλατα ); der saamen mit hauszwurtz gestoszen, und mit essig vermischt, und übergeschlagen, löschet das rotlauff. 940; köhlkräuter zerstoszen, mit gerstenmeel vermenget, und übergelegt, ... heilen die nachtblattern, epinictydas, die rose, den rothlauff, unnd die raude, sagen Dioscorides und Galenus. 788; zuo diesen böse…