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rostig

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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12 in 12 Wb.
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12

Eintrag · Rheinisches Wb.

rostig

Bd. 7, Sp. 523
rostig Allg. (mit Ausn. des NBerg, wo rǫstəriχ) Adj.: 1. mit Rost überzogen; r.ə Nägel Allg.; r. Wasser durch Eisenoxyd gefärbtes W. Saarbr. RA.: Et eas kän Deppchen eso r., et fand sich en Deckelchen fir drof uSaar, Trier. Der hat en Stemm wie en r.ə Ovvespif Düss, — e r. Gei (Geige) Wend-Oberth, — en r. Gesskan (Giesskanne) Trier-Welschbillig, — e r.ən Triter (Trichter) Saarbg-Winchering. Dem get (wird) et Geld noch r. un der Kast dem Geizigen Saarbg-Greimerath. E r.ən Nol (Nagel) kriet mer net mih aus dem Holz Altes soll man nicht mehr ändern wollen Trier-Schleidw. Ech han kene r.ə Fenne (Pfennig) mih gar kein Geld Grevbr. R.ə Ridder Karthäuserkloss Saarbr, Ottw. — 2. übertr. a. von andern Dingen. α. mit R.flecken behaftet, z. B. von der Wäsche, von Kartoffeln, Bohnen udgl. Allg. — β. r. Holz faulendes, moderiges H. Prüm. — γ. r. Hor r.farbenes, rotes Haar Saarbg; r.ə Auen rot umränderte Augen Bernk, Zell (Hunsr). — δ. e r. Gesicht blatternarbig; der R.ə der Blatternarbige Goar-NHeimb, Saarbg-Greimerath. — ε. e r. Nös schmutzige Nase Merz-Saarhölzb. — ζ. sei Her (Gehirn) as r. er ist nicht recht gescheit Wittl-Glasb. — η. belegt, heiser, von der Stimme; en r. Stemm; die St. es su r. wie en al Gess (Giesse), er es r. em Hals Allg. — θ. das wor r. lustig Wend-Bliesth; schön, amüsant Ottw-Neunk. — b. vom Menschen α. da son (sollte) mer at jet r. weərde alt, verbraucht Aach. — β. der is r. hat alle Klicker im Spiel verloren Saarbr.
1475 Zeichen · 70 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rostig

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Rostig , -er, -ste, adj. et adv. von 4 Rost. 1) Rost habend, mit Rost bedeckt. Ein rostiges Eisen. Rostig seyn, werden. …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rostig

    Goethe-Wörterbuch

    rostig mit einem bröcklig-rotbraunen (durch Oxydation eines eisenhaltigen Metalls entstandenen) Belag überzogen [ Friede…

  3. modern
    Dialekt
    rostig

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    rostig , rustig Adj. 1. rostig. 2. sauerfleckig. 3. glanz- und farblos, schmutzig (Anzug und Gesichtsfarbe): Lue g , wü …

  4. Sprichwörter
    Rostig

    Wander (Sprichwörter)

    Rostig Rostig wie-n e Lûs, gang hei und träg's i dis Hûs. – Sutermeister, 146.

  5. Spezial
    rostig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    ros|tig adj. (auch ‹fig› ) da rüja. ▬ rostig e Nägel agüs da rüja m.pl. ; rostig e Gelenke ‹fig› lisöres da rüja f.pl.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rostig

7 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von rostig

rost + -ig

rostig leitet sich vom Lemma rost ab mit Suffix -ig.

Zerlegung von rostig 2 Komponenten

ros+tig

rostig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

rostig‑ als Erstglied (4 von 4)

rostigen

Lexer

rost·igen

rostigen swv. ûsz rostigen, eruginare Dief. n. gl. 156 a .

rostigeⁿ

Idiotikon

rostigeⁿ Band 6, Spalte 1527 rostigeⁿ 6,1527

rostig II

RhWB

rostig II = von Rost überzogen s. bei Rost III.

Ableitungen von rostig (3 von 3)

entrostigen

DWB

entrostigen , dasselbe. figürlich: der kälen ( kehle ) zu lieb, die zu uben und zu entrostigen, ein gut gesetzlin bergreien, Bremberger, vil…

Rostige

SHW

Rostige Band 4, Spalte 1471-1472

unrostig

DWB

unrostig , adj. , gth. v. rostig: unrostigen degen Dietenberger ob s. Peter zu Rom sei gewesen e 4 b ; Campe. —