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rötlich

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
5 in 5 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

rötlich

rötlich

rot Adj. Die Farbbezeichnung ahd. rōt (8. Jh.), mhd. rōt, auch ‘falsch, listig’, asächs. rōd, mnd. rōt, mnl. root, nl. rood, afries. rād, aengl. rēad, engl. red, anord. rauðr, schwed. röd, got. rauþs (germ. *rauda-), daneben (ablautend) aengl. rēod ‘rötlich’ (germ. *reuda-) führt wie 2Rost (s. d.) mit aind. rudhiráḥ ‘rot, blutig’, rúdhiram ‘Blut’, griech. erythrós (ἐρυθρός) ‘rot’, lat. ruber ‘rot’ (s. Rubin, Rubrik), air. rūad ‘rot’, lit. raũdas ‘rotbraun, fuchsrot, rötlich’, aslaw. ruda ‘Erz, Bergwerk’, aruss. rudъ, russ. (landschaftlich) rudój (рудой), rúdyj (рудый) ‘blutrot’ auf eine Wurzel ie. *reudh-, *roudh-, *rudh- ‘rot’. Es handelt sich wohl um die älteste und zugleich in den ie. Sprachen am weitesten verbreitete Farbbezeichnung. – Röte f. ‘das Rotsein, rote Färbung’, ahd. rōtī (um 1000), mhd. rœte. Rötel m. Mischung von Ton, Kreide und Eisenoxid, Rötelstein, roter Farbstoff, rœtel(stein) (14. Jh.). Röteln Plur. Kinderkrankheit, bei der sich rote Flecken auf der Haut bilden (2. Hälfte 16. Jh.), älter Rötel Plur. (Mitte 16. Jh.). röten Vb., ahd. rōtēn ‘rot werden, rötlich schimmern’ (8. Jh.), rōten ‘rot machen’ (9. Jh.), mhd. rōten ‘rot sein oder werden’, rœten ‘rot machen’, reflexiv ‘erröten, sich schämen’. erröten Vb. ‘rot werden’, ahd. irrōtēn (10. Jh.), mhd. errōten (auch ‘rot machen’). rötlich Adj. ‘ins Rote spielend, leicht rot’ (15. Jh.), vgl. mhd. rœteleht und rœtec. Rotauge n. ‘Plötze’, ahd. rōtouga (Hs. 13. Jh.), spätmhd. rōtouge, benannt nach einem roten Ring um die Augen. Rotkehlchen n. kleiner Singvogel mit rotgefiederter Kehle und Brust (Anfang 16. Jh.); vgl. ahd. rōtila, rōtilo (Hs. 12. Jh.), frühnhd. rötel (15. Jh.). Rotwild n. Sammelbezeichnung für Edelhirsche (mit im Sommer rötlichbraunem Fell), mhd. rōtwilt.
1763 Zeichen · 91 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    rötlichadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    rötlich , rötlicht , adj. ins rote spielend ( s. Grimm gr. 2, 381, 382 u. 660), mhd. rœteleht, rœteloht, rœtlot, rôtelot…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rötlich

    Goethe-Wörterbuch

    rötlich überwiegend röth-; öfter Subst neutr (dabei auch Kleinschr); -licht LA I 11,22,11 leicht ins Rote spielend; mBez…

  3. modern
    Dialekt
    rötlich

    Rheinisches Wb.

    röt-lich Saargeb. rōdəliχ ; sonst Saar, WEif rū:dliχ ; sonst rē:d-, –ī:-, –ȳ:- usf. Adj.: wie nhd.

  4. Spezial
    rötlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    röt|lich adj. cocejin (-s, -a), cocenin (-s, -a).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit roetlich

7 Bildungen · 7 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von roetlich

roet + -lich

roetlich leitet sich vom Lemma roet ab mit Suffix -lich.

roetlich‑ als Erstglied (7 von 7)

rötlichblau

DWB

roetlich·blau

rötlichblau , adj. blau, das ins rötliche spielt: drüben aber blitzte der rötlichblaue morgenhimmel in völliger reinheit und kläre. Ludwig 2…

rötlichgesprenkelt

DWB

roetlich·gesprenkelt

rötlichgesprenkelt , adj. mit rötlichen flecken: und was fehlte dem schinken, den heringen oder der spickgans? was dem gebratenen lamm und d…

rötlichgrau

GWB

roetlich·grau

rötlichgrau röth-; einmal Subst neutr Farbbezeichnung für ein leicht ins Rote spielendes Grau [ auf ChKefersteins geol Karte ] müßte freylic…

rötlichschwarz

GWB

roetlich·schwarz

rötlichschwarz Farbbezeichnung für ein leicht ins Rote spielendes Schwarz In das Thal gelangt..fanden wir das Erdreich röthlich schwarz 31,1…

rötlichweiß

GWB

roetlich·weiss

rötlichweiß röth-, Getrenntschr; einmal Subst neutr ‘röthlich Weiß’ weiß mit leicht roter Nuance, hellrosa der Ellbogen [ der ‘Galatea’ ] bl…