Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rheinanke m.
rheinanke , m. ( f. bei Campe ), salmo lacustris oder trutta, die grundföre oder lachsforelle, die hier nach dem flusse, in dem sie besonders vorkommt, benannt ist. es gibt auch Ill- und Innanken. vgl. oben 1, 378 und Nemnich 4, 1207. 1211. v . Siebold 301. 302 . mhd. rînanke ( ahd. -anko), zusammengezogen schon 1280 zu renke ( s. d. ) und heute noch so. welches die herkunft des zweiten compositionsgliedes -anke ist, ist ungewisz; zu ahd. ancho butter wird es oben 1, 378 gestellt. für Rheinanke auch wol Rheinlanke, vgl. Nemnich 4, 1211 . Adelung 3, 1416 . wahrscheinlich irrthümlich nach Illank…