Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
pumpernickel m.
pumpernickel , m. , s. bompernickel theil 2, 236 f., wozu hier einige bemerkungen und nachträge folgen. das wort scheint ursprünglich einen lebhaften ( lustigen oder polternden, pumpernden ) kobold bezeichnet zu haben ( vgl. nickel 1, c. 2, e und kobold I, 3), woraus sich die übrigen bedeutungen leicht entwickeln konnten. 1 1) ein kleines lebhaftes kind Lexer kärnt. wb. 46 ( im wiszbadischen wisenbrünnlein 2, 131 wird der floh ein luftspringender bombernickel genannt ); ein kleines dickes, gedrungenes kind oder persönchen, dann überhaupt eine plumpe dicke person. Germania 5, 350. Schm. 2 1, 39…