Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
prudel m.
prudel , m. was brudel: schwefelprudel Scheibel witterungen ( Breslau 1752) 149, s. Birlinger in zeitschr. für deutsche philol. 20, 358 ; weidmännisch prudel bedeutet einen sumpf oder morastigen fleck, darein sich der hirsch bei heiszem wetter um den mittag und gegen abend, auch in seiner brunst gerne setzet und erkühlet. Heppe leithund 324 . Kehrein 229 ; der leithund sucht durch busch und flur, verfolget ferte, schritt und spur, und findet ihn ( hirsch ) im prudel wieder. Hagedorn 2, 30 . prudelkraft, die kraft, wirkung des ( Karlsbader ) sprudels: wie oft hat Carolsbad und dessen prudelkraf…