Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
offenheit f.
offenheit , f. das offensein, erst bei Adelung. 1 1) äuszerlich, nur selten: wegen der offenheit des benachbarten meeres. Schlosser weltgesch. 1, 361 . 2 2) innerlich, offenes, unverstelltes, aufrichtiges, vertrauliches wesen und das auf diese art mitgetheilte: er ging nur desto zuversichtlicher, mit aller offenheit einer person, die sich zum freundlichsten empfang berechtigt hält, auf ihn zu. Wieland 3, 141 ; mit einer offenheit und gutmütigkeit ( etwas mittheilen ). 152; jetzt, ob sie schon sich zur gewohnten zeit noch täglich sehn, ist doch die offenheit der vorgen unschuld weg. Klel. u. Si…