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nütz

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nütz adj.

Bd. 13, Sp. 1022
nütze, nütz; nutze, nutz,adj. nutzen bringend, nützlich, wozu dienlich, brauchbar, tüchtig (vgl. den gegensatz keinnütze theil 5, 497). goth. nuts in unnuts, ahd. nuzzi, nuzze, mhd. nütze, nütz, nutze, md. nutze, nutz, mnd. nutte, mnl. nut, nd. nutte, nütt (brem. wb. 3, 250. Dähnert 332a. Danneil 148b), ags. nyt, altn. nytr, altfries. nette. — nhd. (schon bei Rädlein, Denzler und Ludwig fehlend und von Frisch und Heynatz als veraltet bezeichnet) nutz voc. 1482 x 6a, nütz Alberus KK 1a. Maaler 308d, nutz und nütz Dasyp. (1556) L 1b, nütze Stieler 1355. Hederich 1713. Steinbach 2, 145, henneb. nötz Spiesz 175. die oberdeutschen mundarten haben die unumgelautete form nutz Schm.2 1, 1776. Lexer 200. Schöpf 476. Stalder 2, 247. 11) am frühesten nachweisbar ist der prädicative gebrauch (vgl. theil 5, 497). 1@aa) nütze sein. 1@a@aα) ohne dativ: ahd. theist (das ist) suaʒi joh ouh nuzzi. Otfrid 1, 1, 55; mhd. den al diu werlt wol solte klagen, ob klägelîche swære nâch tôde nütze wære. Tristan 1678; nütze unde fröudenbære kan eʒ mit ein ander wesen. Konrad Silvester 12; md. er ist nicht nutze hie. kreuzfahrt 4005; nhd. si hetten den ziug, der da nütz was, dahaim gelaʒʒen. städtechron. 4, 29, 5 (anfang des 15. jahrh.); dasz man die leut in kirchhöff begrab sei nichts nutz. Meisterlin 174, 26; nutz sein oder frumen oder nutz bringen. voc. 1482 x 6a; ists dort nütze, so musz es auch hie nütze sein. Luther 3, 366b; nu frage ich, ob gott selbs auch etwas nütz sein müge? zwar da er auff erden gieng, war er so nütze, das wen er anrret durch sein fleisch, dem halff er. 377a; die leibliche übung ist wenig nütz. 1 Tim. 4, 8; ist auch nützer denn .. tischr. 226b; künige, so nit nutz warn. Aventin. 5, 99, 14; welches kleid ist nun nützer? 154, 18 (vgl. Zinkgref apophth. 1, 12); geistlicher stand ist nutz und not, söll mancher seelen werden rath. Schwarzenberg 134b; was seind die nütz? das sag du mir. H. Sachs 1, 145, 1; vermaint ir nützer sein als dasz tod bloch allein. Ayrer 2610, 32; es ist nichts nütz, es sei dann ehrlich. Frank sprichw. 1, 185a; was nutz ist das ist lieb. Lehmann 465, 4; gut und sehr nutz were es .. Kirchhof disc. milit. 20; (es ist) immer eines nothwendiger und täglich nützer dann das ander. 165; was ist ärger, als nichts wollen nuz sein, wann man es vermag? Butschky kanzl. 441; er hätte, wenn es nütze gewesen wäre, sein leben daran gewendet. Göthe 30, 50; es ist nicht nütze, dasz alles gedruckt werde. 33, 205; ich sehe, ihr seid nichts nutz hier. Lenz 1, 221; jetzt bist du gräulich und gar nichts nütz. Freytag ahnen 4, 18 (vgl. nichtsnütze sp. 729). 1@a@bβ) mit dativ: ahd. thaʒ eina (wunder) wâri uns nuzzi. Otfrid 2, 3, 46; mhd. der cristenheite was er nuzze. kaiserchron. 257, 12 Diemer; sô nemt durch got in iuwern muot waʒ iu nütze sî unde guot. Iwein 1988; md. er was im dô nutzer dâ, ê daʒ her im quême nâ. kreuzfahrt 4196; nhd. der meinem herrn .. umb seinen dinst und vodrung guet und nutz (zu leisten im stande) sei. östr. weisth. 6, 2, 38 (15. jh.); im wær nützer, er wær am ersten gericht worden. B. Zink städtechron. 5, 207, 8; unter allen dingen aber ist nichts nötigers und nützers der christenheit denn das tegliche brot. Luther 1, 82a; sein thun ist dir seer nütze. 2 Sam. 19, 4; volk, das ihnen nicht nütze sein kan. Jes. 30, 5; so lange du ihm nütz bist, brauchet er dein. Sir. 13, 5; was ist dem götzen opfer nütze? 30, 19; wenn ichs opfere, so ists dir viel nützer. Matth. 15, 5; es were im nützer, das man einen mülstein an seinen hals henget. Luc. 17, 2; der sich also verläg in seinem lust, niemand nutz wär. Aventin. 5, 99, 16; derhalb wirt mir sein nutz und noht. H. Sachs 13, 268, 28; nützer wer mir der grimme thot, denn das ich hie sol ellendt sein. 14, 24, 9; vil nützer wer im, er wer todt. Ayrer 2794, 7; (sie leben) in einem solchen joch, dasz in sterben vil nützer wer. 770, 10; tugend ist nicht allen nütze. Logau 3, 5, 23; das ist der beste nutz, wenn einer ihme selbst nutz ist. Lehmann 560, 44; der ist niemand nutz, der ihme selbst nicht nutz ist. 561, 49; sonderlich ist das creutz einem theologo nutz. Schuppius 133; prägst du diesz ihnen (den kindern) gleich bei zeiten ein: so werden sie dir auch im alter nutze sein. v. Kottwitz 25; ach was ist mir .. alles nütze? Gökingk 1, 38; was ist dem staat der dichter nüz? 1, 185; Kroat, wo hast du das halsband gestohlen? handle dirs ab! dir ists doch nichts nütz (: schütz). Schiller 12, 17 (Wallenst. lager 3); und etwas denken ist dem menschen immer nütze. Göthe 14, 116; ein leben los zu werden, das mir ohne sie nichts weiter nütze ist. 17, 344; dieses (das genie) wird eben von dem guten geiste beseelt, bald zu erkennen was ihm nutz ist. 22, 161. 1@a@gγ) am nützesten sein, mit dativ: was dem hauffen am nützten. Fronsperger kriegsb. 1, 110a; am nützten wär mir wohl .. Wiedemann april 2, 9; Bonna hat zu allen schlössern schlüssel an dem gürtel hangen; nur zu dem, dasz ihr am nützten, musz der nachbar einen langen. Logau 2, zugabe 54. 1@a@dδ) mit präpositionaler fügung, wobei auch der dativ der person stehen kann: ahd. nuzze ze .. (zu wissen, zu erfahren) Graff 2, 1122; mhd. hie sint hunde unde wilt und swaʒ ze jagen ist nütze. Erec2 7184; daʒ für gesunde wære nütz und helfebære. Konrad troj. krieg 14238; Aristoteles spricht, daʒ daʒ weinperl zuo der stimm nütz sei. Megenberg 17, 4; (nasturtium) ist nütz für des âtem gepresten. 410, 16; nhd. ein weiser man, der sich nicht brauchen lesst, und ein vergrabener schatz, wo zu sind sie beide nütze? Sir. 20, 32; die gottseligkeit ist zu allen dingen nütz (goth. du allama ist bruks). 1 Tim. 4, 8; alle schrift, von gott eingegeben, ist nütz zur lere u. s. w. (þaurftôs du laiseinai). 2, 3, 16; es (salz) ist weder auf das land noch in den mist nütze (nih du airþai ni du maihstau fagr ist). Luc. 14, 35; was ist nütze an meinem blut, wenn ich tod bin? ps. 30, 10; dieser ist am frantzösischen hofe so nutze gewesen als ein königlicher rath. Schuppius 43; brod aus kleien .. ist zu wolfeiler zeit nutzer vor das vieh. Hohberg 138a; (es ist) dir dort und hier zum leben nütze (: blitze). Günther 142; zu verminderung der hitze ist der saft der äpfel nütze. Brockes 9, 158; der citronen scharfe säfte sind zu vielen dingen nütz. 192; in einer solchen bezauberten welt ist die vernunft zu gar nichts nutze. Kant 6, 256; zu was sind sie auch nütze? Lessing 1, 305; diese (werke) sind doch wohl zu mehr nütze, als nur zur gemüthsergetzung. Wieland 30, 505; wenn ich diesen sommer zu was nutz sein soll. an Merck 2, 133; für mich und euch wärs nicht nütze. Göthe 8, 140; (er) war in der haushaltung niemals nütze. 19, 105; zu was ist er nütze? 14, 115; seine (des thurms) kahlen höhn wozu sind sie dir nütz, als in das thal zu sehn? Schiller 11, 31; wozu bist du hier nutz? Rückert brahm. 4, 24. 1@bb) nütze werden, mit oder ohne dativ: mhd. daʒ edile geschutzedaʒ warde in sît nuzze. Milstäter exodus 158, 34; wilt dû die piscînen guot suochen, diu dir nütze wirt? Konrad Silvester 1514; nhd. was ist ein göldner kopf ohn einen bleynen sitzer? verstand, der für sich gut, wird durch den fleisz viel nützer. Logau 2, 8, 28. 1@cc) nütze machen, mit oder ohne dativ: wenn sie (die böse natur) ein mal ein werk aufbringet, das sie wolgethan heiszet, kan sie irs so nutz machen ... Luther 4, 457a; sonderlich machet er im den spruch ... nütze. 8, 82a; er kans im selbs nutz machen (das weib). Agricola sprichw. 136a; weil das L und R flieszende buchstaben sein, kan ich mir sie in beschreibung der bäche und wässer wol nütze machen. Opitz poeterei 31 neudr. (= zue nutze machen 32); der ist geschickt, der schaden weis nutz zu machen. Butschky Patm. 403 (300); wir wollen sehen, wie wir uns diesen bericht nutz und gut machen sollen. Creidius 256; weiszt du noch was von fried und ruh, so mach es dir bei zeiten nütze. Günther 114; nütze machen zu: holen wir die besten sachen, dasz wir sie zu unserm brauche wieder künnen nütze machen. Logau 2, 5, 73; hennebergisch sich nötz machen, sich höflich, dienstfertig, gefällig zeigen, schmeicheln, mit dem nebenbegriffe des eigennutzes Spiesz 175. 22) attributiv: mhd. er gap dem antlutzesiben locher nutze. Milstäter genesis 5, 12; eʒ wâren wol nütziu wîp, die disiu zwei gebâren. Parzival 187, 24; nhd. es sollen auch unsere urbarsleut irr robait treulichen auszrichten und nutz (brauchbare, leistungsfähige) leut darzue schicken. östr. weisth. 6, 271, 25 (vom jahre 1391); nutzer paum, stam 56, 40. 68, 9. 78, 20; und hat die cristenheit wol geziert mit manigen edlen nützen sprüchen. heiligen leben (1472) 1a; die nützesten künst. Aventin. 4, 440, 16; so kan ich doch rhumen und sagen, das ich nicht allein ein apostel bin, sondern auch ein nützer apostel. Luther 6, 222a; sie sind uns doch seer nütze leute gewesen. 1 Sam. 25, 15; seind auch all nutze leut wol bei in gehalten. Frank weltb. 193b; Pharia hat den nutzesten stein sardium. 20b; alsdann bin ich ein nützer fisch. E. Alberus 84; ja er wird euch noch ein nutzer mensch werden. widder J. Witzeln mammeluken M 4a; ein selige nütze lere. Mathesius Sar. 51a; gerecht bist du .. und hast mir einen nützen rat geben. alte weisen (1565) 80a; sich der sehr nützen mühe nicht verdrieszen lassen. M. Neander bedenken 21; wer nütze ding wil achten ring. Uhland volksl. 616; Prometheus hatte .. dem menschen, welchen er vor ohne geist gemacht, desz fewers edlen schein vom himmel eingebracht durch nütze dieberei in seines leibes höle. Opitz (1644) 1, 88; der bösen seuchen gift von mir hat hingerissen gar manchen nützen mann. Fleming 116; den nützen freund nur immer plagen, hat niemals langen nutz getragen. Logau 1, 6, 63; weiland war die lieb ein feuer, wärmen war ihr nützer brauch. 2, 4, 48; ein auszgelehrter geist der stellet seine zier mit nutzer liebligkeit den edlen seelen für. Rist Parnasz 268; die (ziegen) sollen iren nutzen hüeter haben. österr. weisth. 1, 247, 36 (18. jahrh.); aus welchem (der Macedonier) lande man ehemals nicht einmal einen nützen leibeigenen haben konnte. Winkelmann 6, 96; kärnt. nutze (brave) kinder, nutzes holz u. dergl. Lexer 200. 33) substantivisch, das nütze, nutze: also aus böser menschen muot macht got der herr das nütz und guot. Schwarzenberg 155c; das nutz umb ein schaden geben. kriegb. d. fr. 33; adverbial: das alles nach dem nuzesten zu bedenken. österr. weisth. 1, 298, 14 (15. jahrh.); und sich der zu gebrauchen zu allem irem nutzsten und bösten. Zimm. chron. 1, 242, 15. 44) als adv.: und seind dise actualia cauteria vil sicherer, nutzer und unschedlicher zu brauchen wan die potentionalia. Ryff chir. 25b.
10766 Zeichen · 260 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nütz

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Nütz , -er, -este, adj. et adv. brauchbar, und in weiterer Bedeutung nutzbar, nützlich. Und sind uns doch sehr nütze Leu…

  2. modern
    Dialekt
    nütz

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    nütz s. kein-, unnütz .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nuetz

46 Bildungen · 34 Erstglied · 1 Zweitglied · 11 Ableitungen

nuetz‑ als Erstglied (30 von 34)

nütze

FWB

1. von Bezugsgegebenheiten (meist Sachen / Situationen) gesagt, die für eine Person oder (seltener:) Sache dadurch ›nützlich, tauglich, geei…

nützec

Lexer

nuet·zec

nützec adj. ib. nützlich. ze nutzichen dingen Glaub. 421.

nützekeit

BMZ

nuetze·keit

nützekeit stf. nutzbarkeit, gebrauch, führt Ziemann auf, Wallr. 63 citierend.

Nützel

MeckWB

Nützel in Reffnützel Schnüre zum Reffen der Segel.

Nützelbuckse

RhWB

Nützel-buckse nøtsəlboks Erk-NKrüchten f.: verächtl. langsamer Kerl .

nützelich

Lexer

nuetz·elich

nütze-lich adj. ib. nutzen bringend, nützlich. nützlich, nuzlich Frl. nutzelich Kreuzf. nutzlîcher vel fruchtpar, utilis Dfg. 631 c . wir so…

nützelîche

Lexer

nuetze·liche

nütze-lîche , nütze-lîchen adv. BMZ den koufschaz nüzelîchen ( gewinn bringend ) an legen Griesh. 1,146. ir tage sie nutzelîchen vertriben P…

nützen

Pfeifer_etym

nuet·zen

Nutzen m. ‘Ertrag, Gewinn, Vorteil’. Ahd. (8. Jh.), mhd. nuz m. (Genitiv nutzes) ‘Gebrauch, Nutzen, Ertrag’ (germ. *nuti-) hat neben sich sc…

nützen II

RhWB

nutzen II, nützen II nur vereinzelt (mehr knutzen, s. d.; Abl. zu nucken ) schw.: 1. a. -u-, einen, etwas, sich n., gelinde stossen; ech han…

nützer

RhWB

nuet·zer

nützer eine rip., berg., sndfrk. Bildung, u. zwar nøtsər Rip in Ahrw , Rheinb , Eusk , Bo , Köln , Bergh , Dür , Erk , Grevbr (beide im rip.…

Nützesein

Wander

nuetze·sein

Nützesein 1. Es ist nichts nütz, es sei dann ehrlich. – Franck, I, 158 a ; Simrock, 7620; Körte, 4619; Graf, 2, 32; Braun, I, 3103. 2. Was n…

nütze [zu nichts ~ sein]

LDWB2

nüt|ze [zu nichts ~ sein] ne ester bun da nia, ne ester por nia, nia podëi ester da adoré.

Nützig

Adelung

nuet·zig

Nützig , adj. et adv. Nutzen habend oder bringend; doch nur in den Zusammensetzungen nichtsnützig, gemeinnützig und eigennützig, S. diese Wö…

nützlein

DWB

nuetz·lein

nützlein , n. deminutiv zu nutz, nutzen: die den wein oder das korn oder etwan ein solichs nützle ( commoditatem ) den menschen haben erzeig…

nützlich

DWB

nuetz·lich

nützlich , adj. und adv. utilis, utiliter, gegensatz zu schädlich; die früher auch vorkommende unumgelautete md. form nutzlich ist nun veral…

Nützliches

Wander

Nützliches Man muss das Nützliche mit dem Schönen verbinden. Lat. : Omne tulit punctum, qui miscuit utile dulci. ( Egeria, 200. ) [Zusätze u…

Nützliche Zuladung

Meyers

nuetzlich·e·zuladung

Nützliche Zuladung ( Nutzladung ) eines Schiffes umfaßt bei Handelsschiffen das Gewicht der Kohlen oder andern Heizstoffes, der Frachtgüter,…

nützlichkeit

DWB

nuetzlich·keit

nützlichkeit , f. das nützlichsein, der nutzen: nutzlichait pecudialitas, utilitas voc. 1482 x 6 a ; es wurt dir an mir nimmer kein nutzlich…

Nützlichkeitslehrer

GWB

nuetzlichkeit·s·lehrer

*Nützlichkeitslehrer Verfechter einer auf Zweckgemäßheit aller Dinge pochenden Weltsicht, der Lehre von den ‘Endursachen’ (sd) Solche N. sag…

nuetz als Zweitglied (1 von 1)

unnütz

DWB

unnütz , adj. adv. , gth. v. nütz(e). g. unnuts; an. únýtr; ags. unnyt; afries. unnet; ahd. unnuzzi, -nuzze; mhd. unnutze, -nütze; mnd. unnu…

Ableitungen von nuetz (11 von 11)

benütze

BMZ

benütze swv. daʒ man die guoten schützen solde dâ benützen livl. chronik 6228. daʒ ander er benutzte, wande er sich selben drîn want Marl. 2…

benützen

Pfeifer_etym

Nutzen m. ‘Ertrag, Gewinn, Vorteil’. Ahd. (8. Jh.), mhd. nuz m. (Genitiv nutzes) ‘Gebrauch, Nutzen, Ertrag’ (germ. *nuti-) hat neben sich sc…

Benützung

LDWB2

Be|nüt|zung f. (-,-en) → Benutzung .

genütze

BMZ

genütze swv. geniessen. er aʒ vil mæʒlîche,... als er fleisch genutzte, sînen gemaʒʒen er betutzte, wande er von tische gienc Ulr. 450. der …

genützen

Lexer

ge-nützen swv. BMZ prät. genuzte geniessen Ulr. Leys. ; benutzen, gebrauchen, daʒ swert genützen Troj. 25233.

nütze

DWB

nütze , nutz , f. was nutzen, ahd. nuzzî, mhd. nütze: getriuwem vriunde ist nütze bî. gute frau 65 ; nhd. das meinem vettern die nutz ( eink…

unnütz

DWB

unnütz , adj. adv. , gth. v. nütz(e). g. unnuts; an. únýtr; ags. unnyt; afries. unnet; ahd. unnuzzi, -nuzze; mhd. unnutze, -nütze; mnd. unnu…

unnütze

DWB

unnütze , f. , gth. v. nütze, f. Österreicher Columella 1, 73 . unnützheit, f., das unnützsein R. Wagner 8, 45 ; vgl. ahd. nuzzeheit Graff 2…

unnützen

DWB

unnützen , verb. , s. unnütz 1 c; Strodtmann Osnabr. 265 ; vgl. verunnützen Staub-Tobler 4, 892 . —

unnützlich

DWB

unnützlich , adj. adv. , gth. v. nützlich. ahd. unnuzlîh, mhd. unnütz(e)lich, mnd. unnuttelik, mnl. onnuttelijc, nl. onnuttelijk, aschwed. o…

vernützen

DWB

vernützen , verb. durch benutzung aufbrauchen, verderben. die vorsilbe ver in der ursprünglichen bedeutung: fort, hinweg. mhd. vernutzen, ve…