Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nöthigen verb.
nöthigen , verb. , ahd. nôtegôn ( aus nôtagôn), nôtigôn, mhd. nôtegen, nôtigen, nœtegen, md. nôtigen, nôdigen, mnd. nôdigen, nl. noodigen, altfries. nedigia, nedgia, altn. nauðga, s. v. a. nöthen, an dessen stelle es in der nhd. schriftsprache getreten ist ( s. 3, 4 und 5). 1 1) wie nöthen 1: der kunig leite sich derfür mit hereskraft und nOeteget die stat sere wol ein halbes jor. Closener 65, 28 ; er notiget die stat hart. Wilwolt von Schaumburg 86; wie nit weniger Rotenburg mer und hocher genottigt wer. Baumann quellen 2, 603 ; davon entspringet zuo zeiten ain übergroszer bluotflusz, dardurc…