Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachtwache f.
nachtwache , f. 1 1) das wachen bei nacht: nachtwache einer nacht, lucubra. voc. 1482 x 1 a ; ich konnte um so viel ruhiger der erholung pflegen, die mir nach der nachtwache von gestern sehr nöthig war. Thümmel (1839) 4, 61 ; keine anstrengung, keine mühe, keine nachtwache war ihm beschwerlich. Wieland 7, 201 ; gerne im plural: sich der frucht so vieler mühsamer nachtwachen zu berauben. 6, 278; und so bei jedem braten, den man iszt, den schmeichelhaften gedanken zu haben: den haben dir deine finten, dein löwenmuth, deine nachtwachen erworben. Schiller 2, 42 ( räuber, schausp. 1, 2); diese fruc…