Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachtluft f.
nachtluft , f. zur nachtzeit oder abends wehende, frische, kühle luft und überhaupt nächtliche luft, aër nocturnus. Frisch 2, 4 c ; ma tante geht oft in die nachtluft, das macht geschwollene backen. Elis. Charl. v. Orl. (1871) 205 ; die nachtluft lieb ich nicht. 330; die nachtluft, bang und schwer wie geisterlaut, saust an der klippe finsterm epheuschleier. Matthisson (1816) 177 ; horch, wie die nachtluft spielt in den zierlichen blättern des ahorns. Platen (1847) 1, 185 ; gleichwie nachtlüfte wehn in blüthenhagen, wehmüthig säuseln, doch kein blatt entführen. Lenau (1880) 1, 28 ; die unserm l…