Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachbeten verb.
nachbeten , verb. 1 1) intransitiv und transitiv, ein gebet nachsprechen (vor- und nachbeten, das vaterunser u. s. w. nachbeten), übertr. ohne eigene prüfung glauben und nachsprechen: er kann nur nachbeten, einem nachbeten, einem etwas nachbeten; die stimme des volkes hatte sich lauter gegen diesen ( Granvella ) erhoben, so bald es gewahr geworden war, .. dasz männer, denen es blindlings nachzubeten pflegte, ihm in der verabscheuung des ministers vorangingen. Schiller 7, 127 . transitiv, ohne dativ: gleichwol könnte jemand diese verzweiflung nachbeten ( diese zum verzweifeln traurige erscheinu…