Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
n
in Gl. und in liter. Denkmälern: ‚und nicht, aber
nicht; ne, nec, neque, non, nonne‘. Ahd. ni zeigt
die reguläre Entwicklung der urgerm. Form im
Schwachton, während es sich bei nî um eine
sekundär betonte und gedehnte Form handelt
(s. u.). – Mhd. en, ne ‚nicht‘, proklitisch und en-
klitisch auch n- bzw. -n. Das Wort kann als nhd.
ugs. nē ‚nein‘ fortgesetzt sein. Möglich ist auch
eine Entlehnung aus ndd. Mundarten; meisten-
teils liegt dabei aber eine dial. Fortsetzung von
ahd. nein (s. d.) vor.