Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
mulen
mulen, maulen, zürnen.
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mulen, maulen, zürnen.
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Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege
mule n [mýlə und mylə, entsprechend Mýl und Myl allg. ] 1. unwillig, unzufrieden das Maul hängen lassen, schmollen, murr…
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Wortbildung
41 Bildungen · 14 Erstglied · 26 Zweitglied · 1 Ableitungen
WWB
Mūlen-brō¹k Mūlnbrōk mürrische Person ( Kr. Tecklenburg Tek Me).
KöblerMnd
mulenbūwer , M. Vw.: s. mȫlenbūwære*
RhWB
Mulen-handschuhe mū:lənhęn(d)šən Trier Pl.: Mule 2.
MeckWB
Wossidia mulenkoolsch s. MeckWB melancholisch .
KöblerMnd
mulenmeyer , M. Vw.: s. mȫlenmeier*
MNWB
° mûlenschrapper , m. , Schlemmer (Dan. v. Soest 50).
RhWB
Mulens-höhe -h: Aach Sg. t. f.: das Gefängnis in Aach .
MNWB
mûlenstö̂ter , mûl- , m. , 1. umherziehender Händler mit falschen Reliquien, Stationierer, Stirnstößer. — °2. silbernes kirchliches Gerät (A…
LW
mulen-stoter, 1. ein kirchliches Gerät: Reliquienkasten? 2. Landstreicher, der gegen religiöse Leistungen Almosen erbettelt? ndl. muilstoter…
KöblerMnd
mulenstȫter , M. Vw.: s. mūlenstȫtære*
WWB
Mūlen-trekker m. a) bittere, gerbsäurehaltige oder saure Frucht, bes. Schlehe. — b) saurer Wein (scherzh.) ( WmWb ).
RhWB
Mulen-trippen mū:lə- Bergh-Hüchelhv Pl.: Schuhe, ohne Kappe, mit Holzsohlen, die an der Spitze einen besonderen Lederbesatz haben.
Idiotikon
Mulenvëh Band 1, Spalte 649 Mulenvëh 1,649
Lexer
mulen-waʒʒer stn. mülwasser Böhm. 469. 83 ( 1323. 25 ).
MeckWB
Wossidia afmulen jem. beim Spiel Geld abgewinnen, Spielerausdruck Wa Waren@Eldenburg Eld .
MeckWB
Wossidia anmulen jem. grob anfahren Wa Waren@Jabel Jab ; übervorteilen Wa Waren@Speck Speck ; Ro Rostock@Gresenhorst Gres .
MeckWB
Wossidia begrismulen zum Schaden gereichen Jac. 1, 114; eines besseren belehren Kolz 82; anführen: de hett mi gaud begrismuult Mi 7 a ; wur …
WWB
be~mūlen V. idW.: Ick sall di es begrießmulen „ich will dir mal eins versetzen“ ( Kr. Coesfeld Kos Ge).
MNWB
~bûwer (mulen-), m. , Mühlenbauer. —
ElsWB
durrmule n [tùrmylə Lützelstn. ] eig. mit dem dürren, trockenen Maul sitzen, Hunger leiden. Di e han geme i nt, si e könne n i h r Vermöje n…
MeckWB
Wossidia falmulen Maulaffen feilhalten Ro Rostock@Dierhagen Dierh ; fāl- gleich mnd. vâl, der seltenen Nebenform zu veil(e) feil.
WWB
fer~mūlen V. idW.: Datt loat dii mann vöörgriißmullen dieses Vorhaben gib mal auf ( Kr. Lübbecke Lüb Ps).
WWB
griᵉs-mūlen V. an allem etwas auszusetzen haben ( Kr. Steinfurt Stf Wt).
WWB
grīs-mūlen V. grinsen ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahlen Al ). ¶ Vgl. NDSWB 5,721: grīsmūlen.
Wander
Leckmûlen 1. He leckmûlt ass Lemke's Bock na'm Arftenstroh. ( Danziger Nehrung. ) – Frischbier 2 , 2380. 2. He löckmûlt wie de domnausche St…
LW
licke-mulen, sw. v. die Lippen mit der Zunge lecken.
MeckWB
Wossidia lickmulen -ü- wie das Folg. : Jupiter, dei ... üm dat lütt Mäten 'rümswänßelirt un lickmult hett L. Reinh. Gött. 35; hei lickmüült …
MNWB
° ~meyer (mulen-) Pächter einer Mühle, als Beiname (Fries. Arch. 1, 448). —
KöblerMnd
murmulen , N. Vw.: s. murmelen (2)
ElsWB
na ch mule n [nómýlə Heidw. ] frech antworten, spottend nachsprechen.
RhWB
Pelz-mulen uSaar Pl.: -handschuhe.
WWB
schand-mūlen V. lästern, verleumden ( Kr. Halle Hal Bh).
DWB
schmulen , s. DWB schmudeln 2.
ElsWB
schnarrmule n , seltener scharmule n ( für sparmule n ) Hunger leiden aus Geiz oder Mangel an Speise, schlecht, kümmerlich leben, darben Str…
MNWB
sûrmûlen , swv. , den Mund verziehen, maulen, unzufrieden sein.
LW
sûr-mulen, sw. v. ein saures, unfreundliches Gesicht machen.
Herder
Tamulen , ostind. Volk, von der Küste Malabar bis in das Innere des Dekhan wohnend, auf 10 Mill. berechnet, mit eigener Sprache und ausgebil…
MeckWB
Wossidia trechtsmulen eine nicht ganz einwandfreie Sache zum eigenen Vorteil regeln: dat hebben de beiden so trechtsmuult Wa Waren@Wredenhag…
ElsWB
umme mule n widerreden: Wart, du chleiner Nitnutz, i ch will d i r u. m.! Liebsd.
MeckWB
Wossidia utmulen zu schmollen ( mulen 1) aufhören; bes. zum Kinde, das wieder besserer Laune wird: hest nu utmuult? allgem.; dem launischen …
WWB
be~mūlen V. idW.: Ick sall di es begrießmulen „ich will dir mal eins versetzen“ ( Kr. Coesfeld Kos Ge).