Hauptquelle · Campe (1807–1813)
Mudde Die
† Die Mudde , Mz. — n . 1) I N. D. der Moder, Schlamm; ohne Mehrzahl; auch Mudder . 2) Die Sau, weil sie sich gern im Schlamme, Kothe wälzt; uneigentlich, ein schmuziges Weib; Mutte . 3) S. Mautze 2).
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Alle 7 Wörterbücher ▾Hauptquelle · Campe (1807–1813)
† Die Mudde , Mz. — n . 1) I N. D. der Moder, Schlamm; ohne Mehrzahl; auch Mudder . 2) Die Sau, weil sie sich gern im Schlamme, Kothe wälzt; uneigentlich, ein schmuziges Weib; Mutte . 3) S. Mautze 2).
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Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege
mudde , F. nhd. Sau E.: s. mutte (1) L.: MndHwb 2, 1030 (mudde), Lü 236b (mudde)
Campe (1807–1813)
† Die Mudde , Mz. — n . 1) I N. D. der Moder, Schlamm; ohne Mehrzahl; auch Mudder . 2) Die Sau, weil sie sich gern im Sc…
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Wortbildung
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SHW
Muddel-brühe Band 4, Spalte 793-794
MeckWB
Wossidia Muddeldun f. Scheltname der Kröte Wo. V. 2, 49.
WWB
muddelen V. 1. unordentlich arbeiten ( Kr. Lippstadt Lst Kr. Lippstadt@Rüthen Rü ). — 2. ein Mindestmaß an Sauberkeit vermissen lassen ( Kr.…
MeckWB
Wossidia Muddelfarken n. Schelte auf ein schmutziges Frauenzimmer Wa.
MeckWB
Wossidia muddelgräun dunkelgrün Ha Hagenow@Lübtheen Lübth ; alte Trauerfarbe in Mor.
RhWB
Muddel I -ud-,
MeckWB
Wossidia muddelig muddlig unsauber, unreinlich, unordentlich an Kleidung und Körper Schw Pinn; Monschr. 2, 208; Reut. 2, 44; muddlig Wäder S…
RhWB
Muddel II -ud-,
MeckWB
Wossidia Muddelk f., Muddelken n. unsaubere, unordentliche Frau, im Schwalbenruf Wo. V. 2, 695; 686; Murlkens 679.
WWB
Muddel-kāre f. a) Schiebkarre mit Rahmen (zum Transportieren von Erde, Sand). — b) Person, die unordentlich arbeitet ( WmWb ).
MeckWB
Wossidia Muddelkist f. dass. Wo. V. 2, 679.
MeckWBN
Wossidia Muddelkram m. Schmutzkram Müll. Reut. 88 a .
MeckWB
Wossidia Muddelkutt f. derb dass. Wo. V. 2, S. 384.
MeckWB
Wossidia Muddelliesch f. dass. Nd. Kbl. 9, 86.
MeckWB
Wossidia Muddelmasch m. Unordnung Wi Wismar@Neukloster NKlost ; Lu Ludwigslust@Neu Karstädt NKarst .
MeckWB
Wossidia Muddelmei m. (?) Durcheinander Babst 1, 16.
Campe
† Muddeln , v. trs . im N. D. den Schmuz im Gesicht abwischen, abwaschen. Frisch. Auch mudden. D. Muddeln .
RhWB
muddeln I = Form, Geschick, seltsam kleiden s. Model III;
RhWB
muddeln II,
RhWB
Muddel-pfuhl -əltspō:l Sieg m.: verächtl. verschlammter Pf.
MeckWB
Wossidia Muddelpuddel m. Kosewort für ein Kind Wi.
Wander
Muddelpung Es ist ein Muddelpung. – Dähnert, 313 b . Ein unordentliches und schmuziges Frauenzimmer, im Hauswesen und in der Kleidung.
MeckWB
Wossidia Muddelputt f. Wo. V. 2, 685, -sack m., -sœg' f. , auch Mullmullsœg' 679, -tilschen n. ebda, -trin f. Gü Güstrow@Bützow Bütz ; Ha Ha…
WWB
Muddel-reªgen m. Nieselregen ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Bo).
RhWB
Muddel-sack Rip m.: ein Kind, das gern im Dreck, Wasser muddelt.
MeckWB
Wossidia Muddelwäder n. Schmutzwetter Wa.
RhWB
muddel-warm (s. S.) Heinsb-Höngen Kirchhv Millen Saeffelen Tüddern ; mo- Heinsb-Karken Oberbr (Simpl. fehlt) Adj.: drückend w., schwül.
MeckWB
Wossidia Muddelwasch f. unordentliche Wäsche Ma Malchin@Groß Helle GHelle .
RhWB
Muddel-wasser (s. S.) Allg. n.: getrübtes W.
RhWB
Mudd-engel Eusk-Lechenich Stdt , Bo-Stdt , Köln-Stdt , Aach-Eschw m.: verächtl. hübsches, aber schmutziges Kind, schmutziges Weib.
KöblerMnd
*smudde , Sb. nhd. Schmutz Hw.: s. smudden E.: Herkunft ungeklärt?
WWB
Koffi-smudde f. [Ahs] Kupfergefäß mit langem Stiel zum Aufkochen des Kaffees.
KöblerMnd
schultmudde , F. Vw.: s. schultmüdde