Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mischmasch m.
mischmasch , m. und n. ablautspielende substantivbildung zu mischen, seit dem 17. jahrh. häufig, gewöhnlich masc.: der mischmasch, confusio, turbamentum Stieler 1279 ; der mischmasch, mixtura, farrago, confusio Steinbach 2, 30 ; nur ausnahmsweise neutr., so bei Frisch dict. des passagers (1730) 2, 391 : mischmasch, n., quodlibet, micmac, brouillement, garimathias; zunächst auf die sprache und das mengen derselben mit fremdwörtern bezogen: ein jedes land befleisziget sich, seine sprache rein und lauter zu erhalten, aber die armen und albern Teutschen nur ... achten nicht hoch, auch ihre herrlic…