Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
marstall m.
marstall , m. rosstall, vgl. unter mähre 1, sp. 1467. ahd. marstal agausarium Graff 6, 674 , mhd. marcstal, marchstal, marstal: dem wirte wart der zoum verlân. der zôch deʒ ors undern stein, da selten sunne hin erschein. daʒ was ein wilder marstal: dâ durch gienc eins brunnen val. Parz. 458, 29 ; die bedeutung wird eingeschränkt auf den stall einer herschaftlichen hofhaltung, der zahlreiche luxuspferde enthält, oder eines magistrates für die nötigen dienstpferde, und kann in diesem sinne selbst den namen eines ganzen hofes bilden, dessen haupttheil ein solcher stall ist: der marschalc sîne brû…