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maeulig

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

mäulig adj.

Bd. 12, Sp. 1806

mäulig , adj. 1 1) wie maulicht 2: Xantus sprach: bis nit müligh und antwurt uf meine frag. Steinhöwel Äsop. leben 6 a ; mit jungfrauen, so prangen sollen, und bei der hochzeit mäulig schmollen. Fischart flöhhatz 3636 ; in der bedeutung keifend: dasz wir ja nicht irgend durch unser schneppisch, meuliches und schnelles zünglein, andere zu zorn verursachen. Mathes. Syrach 2, 20 b . 2 2) in zusammensetzungen, s. oben mäulicht 3.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mäulig

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Mäulig (

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit maeulig

32 Bildungen · 0 Erstglied · 32 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von maeulig

maul + -ig

maeulig leitet sich vom Lemma maul ab mit Suffix -ig, mit Umlaut-Wechsel.

Zerlegung von maeulig 2 Komponenten

mae+ulig

maeulig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

maeulig als Zweitglied (30 von 32)

BREITMÄULIG

DWB2

breit·maeulig

DWB2 BREITMÄULIG adj. DWB2 zusb. aus DWB2 breit adj. und DWB2 maul n. DWB2 mit einem breiten maul versehen, oft auch ‘laut und anmaßend’: 16…

Dickmäulig

Campe

dick·maeulig

Х Dickmäulig , — er, — ste, adj. u. adv. ein dickes Maul, dicke aufgeworfene Lippen habend.

dürrmäulig

DWB

duerr·maeulig

dürrmäulig , adj. und adv. mager ( aus not, hunger ) Reinwald Henneb. idiot. 2, 36 .

freszmäulig

DWB

freszmäulig , vorax. Melissus ps. F 4 a reimt fresmeulich ( so ) : greulich.

glatzmäulig

DWB

glatz·maeulig

glatzmäulig , adj. , bartlos: es ist ja hier kein bart zu scheeren, sondern vielmehr einer anzusetzen, wenn es seiner apollinischen majestät…

grobmäulig

DWB

grob·maeulig

grobmäulig , adj. : bist du allweil so grobmäulig Anzengruber 8, 113 ; die ( festhaltung ) des grobmäuligen bräuburschen F. Carion getheilte…

Großmäulig

Campe

gross·maeulig

Х Großmäulig , adj . u. adv . (R). ein großes Maul habend; in manchen niedrigen Sprecharten auch großschnäuzig . Z. I der Seidenzucht heißen…

groszmäulig

DWB

grosz·maeulig

groszmäulig , adj. , bucco, labrosus Stieler 1256 ; weyl er ist auch so ungeschaffen, grossmäulet, bucklet, darzu hincket H. Sachs 17, 43 K.…

hartmäulig

DWB

hart·maeulig

hartmäulig , -mäulicht , adj. durioris oris; gewöhnlich von pferden gebraucht, deren maul durch scharfe gebisse hart und unempfindlich gewor…

langmäulig

RhWB

lang·maeulig

lang-mäulig PfWB LothWB -ęi-, –ę·i.- Verbr. wie L.maul Adj.: naschhaft, feinschmeckerig.

leckermäulig

DWB

lecker·maeulig

leckermäulig , adj. ein leckermaul habend: darumb nehme uns nicht wenig wunder, da sie wissen, das uns kein anderer wein wechst, als etzlich…

leckmäulig

DWB

leck·maeulig

leckmäulig , adj. ein leckmaul habend, näschig: ein leckmeuliger und ekler mensch, welcher eine dünne zunge hat, merket und schmecket es bal…

lindmäulig

DWB

lind·maeulig

lindmäulig , adj. weichmäulig: lindmeulicht pferd, equus lentae cervicis. Stieler 1256 .

pfetzmäulig

PfWB

pfetz·maeulig

pfetz-mäulig Adj. : von einem verschlossenen Menschen, petzmailich [ KL-Hirschhn ]; vgl. PfWB Pfetzmaul 2.

reiszmäulig

DWB

reiszmäulig , adj. das maul weit aufreiszend: reismeulich han si mich geschmecht. Melissus ps. O 6 a .

scharfmäulig

DWB

scharf·maeulig

scharfmäulig , adj. : geismelker du, und du vampyr, scharfmäulig beid', und krallenklauig. Voss 6, 232 .

scheppmäulig

PfWB

schepp·maeulig

schepp-maulig , schepp-mäulig Adj. : '(Mensch) mit schiefem Mund', scheppmaulich [ KU-Diedk KL-Fischb ], -mailich [NW-Freinsh, Lambert Penns…

spitzmäulig

DWB

spitz·maeulig

spitzmäulig , adj. ein spitzes maul habend, im bilde von mageren mahlzeiten: gleichwol hetten die spitzmeulige weberzechlein auch kein stul …

Tausendmäulig

Campe

tausend·maeulig

○ Tausendmäulig , adj . u. adv . tausend, d. h. sehr viele Mäuler habend. »— für die Habsucht des tausendmäuligen nimmer zu sättigenden Vorr…

triefmäulig

DWB

trief·maeulig

triefmäulig , adj. : vielleicht war meine erst lieb auch nit von jener hütz gewest, als triefmäulige poeten von liebe singen E. G. Kolbenhey…

trotzmäulig

DWB

trotz·maeulig

trotzmäulig , adj. , in der form trutzmäulig belegt: ( beschreibung einer gemme ) der zusammengenommene, gedrängte, kurzgebundene und trutzm…

vielmäulig

DWB

viel·maeulig

vielmäulig , adj. : jenes vieläugige, vielzüngige, vielmäulige, vielöhrige ungeheuer Virgils ( die fama ) Bode, gesch. des Thomas Jones (178…

vormäulig

DWB

vor·maeulig

vormäulig , adj. übertragen, voreilig, aufdringlich: maaszregeln vorsorglicher und vormäuliger regierungen br. von und an L. Feuerbach (1904…

weichmäulig

DWB

weich·maeulig

weichmäulig , adj. eig. von pferden, deren maul für das gebisz empfindlich und die darum lenksam sind : Schwan n. dict. 3 (1787) 1018 b ; Ho…