Eintrag · Westfälisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 15.–20. Jh.
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modern
Dialektmännig
Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege
Wossidia männig manch, viel: so mennigen Knecht, so mennigen Weg Mantz. Ruh. 24, 53; im Erntespruch an die Herrschaft: S…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit maennig
22 Bildungen · 11 Erstglied · 11 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von maennig
mann + -ig
maennig leitet sich vom Lemma mann ab mit Suffix -ig, mit Umlaut-Wechsel.
maennig‑ als Erstglied (11 von 11)
männigein
MeckWB
Wossidia männigein mancher: männigein kann mihr as männigein kann hexen (1908) Wa Waren@Penzlin Penzl .
Männiger
RhWB
Männiger -ĭχər, –jər Köln-Stdt , Düss-Stdt Sg. t. m.: Milcher.
männigerlei
MeckWBN
Wossidia männigerlei mancherlei Müll. Reut. 84 a .
Männig II
RhWB
Männig II = Öse s. Mallje.
Männigknochen
RhWB
Männig-knochen (s. S.) Allg.: Markknochen.
Männigküt
RhWB
Männig-küt -nĭχ(s)kȳt Erk-Keyenbg , MGladb-Rheydt Odenk , Kemp-SPeter m.: Milcher beim Häring.
Männigleder
RhWB
Männig-leder -ĭχs- MGladb-Bettr n.: die herunterhängende Haut an der Brust der Kuh.
männiglich
DWB
männiglich , adv. wie ein mann, vgl. DWB männlich : diesz herz ist wohlgewöhnt zu leiden, allein zu leiden, männiglich. dein mitleid überwäl…
männigmal
MeckWB
Wossidia männigmal manchmal. Kü. 2, 372.
Männigpfeife
RhWB
Männig-pfeife f.: 1. męnĭχpīf Markknochen MGladb-Rheind . — 2. męnĭχspīfə Pl. verächtl. dünne Beine Aach-Stdt .
männigweck
MeckWB
Wossidia männigweck manche Karn. Mœhlb. 227.
‑maennig als Zweitglied (11 von 11)
einmännig
DWB
einmännig , unum capiens virum: ich miethete ein einmänniges boot ( mit éinem schiffer ). Göthe 30, 175 ; er forderte schnell eine einmännig…
fünfmännig
DWB
fünfmännig , adj. 1 1) so viel ausmachend, als fünf männer in éinem tage aufarbeiten? diese bedeutung scheint das wort in folgender stelle a…
grossmännig
RhWB
gross-männig Waldbr-Bladersb Adj.: stolz.
gurmännig
RhWBN
gur-männig Saarbg-Wellen Adj.: geizig.
Holundermännig
RhWB
Holunder-männig Köln-Widdersd , Grevbr , MGladb m.: -mark.
schmännig
RhWB
schmännig s. o. bei Schmand;
sechsmännig
DWB
sechsmännig , adj. , dasselbe wie das vorige, als botanischer ausdruck bei Behlen 5, 600 .
zehnmännig
DWB
-männig , decandrus, von blüten mit zehn staubgefäszen, worauf sich die Linnésche zehnte klasse, decandria, gründet: Behlen forst- u. jagdk.…
zwanzigmännig
DWB
-männig , adj. , botanische klasse nach Linné Roszmäszler der wald 418 . —
zweimännig
DWB
zweimännig , adj. , vgl. bimarit ( i ) us tzweymennick ( md. 15. jh. ), twimannich ( nd. 1420) bei Diefenbach gl. 74 b ; zwei männer zu glei…
zwölfmännig
DWB
zwölfmännig , adj. , botanischer terminus, zwölf staubgefäsze enthaltend, dodekandrisch, s. Bischoff wb. d. beschr. botanik (1839) 64; zwölf…