Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
M
M , der dreizehnte buchstabe unseres alphabets. als solchen führt ihn unter den grammatikern des 17. jahrh. noch nicht Schottel, wol aber Stieler ( hochteutsche sprachkunst s. 4 ) auf, während der spätere Hederich und der ihm folgende Steinbach ( nach dem älteren brauche I und J als éin zeichen zu rechnen ) M den zwölften buchstaben sein lassen. über die stellung des lautes innerhalb der sog. flüssigen ( semivocales ) vgl. oben sp. 1; in den urverwanten sprachen entspricht ihm im allgemeinen ebenfalls m (maus, ahd. mûs, kslav. myši, lat. mus, griech. μῦς , sskr. mûshî; same, ahd. sâmo, kslav. …