Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lustern verb.
lustern , lüstern , verb. , ein verlangen haben; frequentativbildung zu dem verbum lusten, lüsten, und wie dieses in unpersönlicher und persönlicher fügung. 1 1) unpersönlich, mich lüstert: sie ( die Juden ) lusterte also nach den fleischtöpfen Egypten. Harsdörfer lust- und lehrreiche gesch. 2, 352 ; wir leben ohne zweck und plan in stolzer freiheit von allen andern gesetzen als, was uns lüstert, zu thun. Wieland 5, 215 ( verkl. Amor 1, 120); uns lüstert, uns hungert schon lange nach euch. Bürger 60 b ; jetzt kommt, es lüstert mich nach speis und trank. Körner 2, 50 . 2 2) persönlich, ich lüst…