Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ludel m. n.
ludel , m. n. lumpen, zerfetztes zeug; ein wort das seiner abstammung nach mit lode sp. 1116 und den dort angeführten reihen eng zusammen hängt, das aber seinen begriff verschieden ausgestaltet hat: ahd. ludilo, quilius, palleus Graff 2, 201 ; ludel zeugfetzen mundartlich in Düringen und Obersachsen; bei den webern heiszt ludelmacher oder ludler verächtlich ein stümper. Jacobsson 2, 640 a ; ludel, bei den tuchmachern ist es untüchtige arbeit. Frisch 1, 626 b ; in der feuerwerkerkunst ist ludel ein aus lunte und brennbarem stoffe verfertigter körper: durch diesen brei ( aus kampher, pulver und …