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Lif

ahd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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12 in 8 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Lif n., n., Akk., Dat., Akk.

Bd. 4, Sp. 920
Wossidia Lif flekt. Liw n. Leib; das n. Geschlecht, früher das einzige, beginnt in letzter Zeit dem m. zu weichen, vgl.: 'dat ys myn lyff, dat vor juw gegeven wert' (1545) Ord. d. Miße M 3a; aber schon dei Liw Matth. 26, 41; noch dat lief Wigg. Gr. 19; ant ganze Lieff Babst 1, 29; dat kümmt mi nich ant Lif greift mich nicht an (1887) MaMalchin@BrudersdorfBrud; aber auch in Dativform: dat kümmt mi gor nich an 'n Liw (1885) RoRostock@MüritzMür; ferner: wenn dei See em (dem Schiff) verquer upt Lif löppt AHag; dagegen: dei ritt sick ok nicks up 'n Liw der Faule Schw@Pinn 1. a. Spr. Leben: 'Dachtebycht behelt ok sin lif (blieb am Leben; 1563)' Beitr. Rost. 17, 15; hält sich in der Beteuerung 'bei Leibe': 'by lyffe' (17. Jahrh.) Nd. Kbl. 43, 8; biliw nich Stillfr. Köst. 2, 199; verhochdeutscht: bileiwe nich Reut. 2, 295; verdoppelt: bi Liew un Läwen nich Muss. Spr. 80; ferner in dieser Gruppe: dei hett Lif un Läben in dei Knaken Wa; hei möt Lif un Läben laten SchwSchwerin@PampowPamp; dat heff ick min Lif un Läben nich seihn Ha Hagenow@BoizenburgBoiz; 'dewyle de Krygesmenner im Kryge ere lyff unde levent stedes feyl dragen unde wagen' Gry. Lb. 1, Cc 1b; schon aber nimmt in dieser Verbindung Lif den Sinn Leib, Körper an, vgl.: Liw un Lewen hewwen stark und lebendig sein Mi 51a; dat is de Oll mit Liw un Läben er ist dem Vater sehr ähnlich Wa; dei hett nich Lif noch Läben ein magerer Mensch, auch das Laubblatt Nd. Kbl. 14, 19; schließlich: bi Liw un Hals bei Leib und Leben: (um 1700) 24, 30; (1790) Kohf. Hg. 36, 2b; bildl.: denn' geiht dat Lif bald ut seine Geldmittel versagen MaMalchin@RemplinRempl. 2. der Körper von Menschen und Vieh: corpus 'dat Lyff' Chytr. 95; Un beewen deit em 't ganze Liew Babst 2, 67; dat Pierd kriggt nich recht Lif bleibt mager Ro Rostock@PetschowPetsch; dee hett keen Lust to ehren eigen Liw geht schlecht gekleidet Dierh; dat treckt sick all' nah 'n Liw, hadd' Snider Rathsack seggt, hadd' de Armels an de Rocktaschen neigt Bri. 2, 97; as wenn s' uns to Liw makt wiren (auf den Leib geschnitten) Quitz. 2, 209; Se hebben Ihr int Lief, se stahn ook up eer Stück Babst Pet. 3; he flög an dat ganze Lif Bri. 2, 138; Leib und Seele stehn zusammengefaßt für den ganzen Körper: Äten un Drinken höllt Lif un Seel tausamen; ein im tiefen Schlaf Liegender weit nicks mihr von Lif un Seel Pa; eenen supen, dat sick Lif un Seel verfihrt (1885) RoRostock@KühlungsbornKühl; dei (selbstgestrickte Strümpfe) sünd gaud för Liw un Seel Zier. Plaugf. 123. Sehr geläufig sind präpositionale Verbindungen; diese bewahren die alte Ausdrucksweise, an deren Stelle die nhd. Schriftsprache in der Regel ein Pronomen gebraucht, vgl.: wenn eener mit sin Kinner wat hett, dat is to dicht an 'n Liw geht ihm sehr nahe WiWismar@Hohen NiendorfHNiend; an mit Dat.: Jehann ... hadd' ... ne Fläut an 'n Liw, in 'n ganzen Pird'hus wir 't tau hüren Stillfr. Sl. 176; mit Akk.: de lütten Lüd' lett he (der neue Pastor) sick nich an 'n Liw kamen sich nicht nahe kommen Wi; dat (die Arbeit) kümmt mi gor nich ant Lif greift mich nicht an RoRostock@GraalGraal; de Inspekter künn em nich an 'n Liw kamen nichts zuleide tun Wi Wismar@KuhlenKuhl; Unruh wull sick dat nich an den Liw kamen laten (sich nicht merken lassen) Wagtsm. Dörp. 2, 7; œwer: em wir dat (bannig, trurig) œwer 't Lif gahn war ihm übel ergangen WaWaren@RöbelRöb; SchöSchönberg@CarlowCarl; tau: dei Garben mööst du em ok tau Liw daun so hinlangen, daß er sie bequem fassen kann WaWaren@JabelJab; dei geiht em mächtig tau Liw dem Roggen mit starkem Mähen, dem Acker mit tiefem Pflügen Ha Hagenow@RedefinRed; RoRostock@KühlungsbornKühl; sei gahn den Inspektor tau Liw, hei sall ... sie bitten ihn Völksh; bi 't Häkeln ward dei Flaß œwerslagen un tau Liw haalt HaHagenow@NeuhofNeuh; dei Preister kem em tau Liw machte ihm Vorwürfe PaParchim@DobbertinDobb; einen tau Liw liggen jem. mit einem Anliegen lästig fallen allgem.; eig., vom Kleinkind: Reut. 3, 442; de Fleegen sitten eenen to Liw belästigen einen StaStargard@FlatowFlat; wenn de Sünn eenen so to Liw steiht SchwSchwerin@BanzkowBanzk; up mit Akk.: dat (schwere Arbeit) föllt eenen stramm up 'n Liw Wa; he fohrt mi up 'n Liw greift mich an HaHagenow@RedefinRed; dei gifft ok nich up sinen Liw auf sich, auf sein Äußeres GüGüstrow@GülzowGülz; sick wat up 'n Liw hängen Wa; dei Sünn, dei Arbeit kümmt ehr tau dull upt Lif RoRostock@AltheideAHeide; du rittst di wat up 'n Liw schaffst dir große Ungelegenheiten Gü; nu hebben wi uns wat up 'n Liw räten, säd' de een Oß to 'n annern, donn treckten se ehr'n eigen Meß den Barg rup Ro; in Verbindung mit Bedeutung 3: Irst wat in dat Liw un denn wat up dat Liw Bey. Swin. 73; mit Dat.: He heft wat up dem Live un in den Live Mantz. Ruh. 25, 66; dee (die Kinder) willn all' wat up 'n Liw un in 'n Liw hebben WaWaren@JabelJab; de Hitt sitt eenen doch to dull up 'n Liw Ro; ut: ut 'n Liw sniden kann 'ck mi nicks kein Geld HaHagenow@RedefinRed; dei oll Fru hett seggt: Meigen is man 'n Henunherdreigen, œwer Spinnen geiht ut vullen Liw WaWaren@WredenhagenWred; von: he (das unruhige Kind) stött alles von 'n Liw SchöSchönberg@SchlagsdorfSchlagsd; he drifft eenen 't Fell von 'n Liw runne drängt stark an Sta Stargard@FriedlandFriedl; mit sowat bliwt mi von 'n Liw Schneeb. Heil. 170; he puust't ümmer so von 'n Liw von sich HaHagenow@RedefinRed. Eine andere alte Umschreibung derselben Art ist sin Lif für das Pronomen 'er', vgl. folgenden Rest davon: hei weit sinen Liw keinen Rat weiß sich vor Freude nicht zu lassen RoRostock@BentwischBentw; dei weit ok ehren Liws keenen Rat ist mannstoll StaStargard@GrammertinGramm; ... sinen Liw ... (vom Kranken) Reut. 4, 440. Die Formel liw un licht s. unt. liflich. Zs. Kleeder- lif. 3. der Unterleib, Magen, Bauch: 'ins leib zu trincken geben' (1572) Ebel Urfehden 206; dat Liw was em updrewen Lehm. Ith. 42; meistetit hadden se den Kopp unner 't Lif waren völlig bezecht WiWismar@FliemstorfFliemst; dat Lif ward jo leddig, wenn man ne Lag' œwerdöscht hett Ma Malchin@NeukalenNKal; Tüffelkleiers hebben 'n grot Lif starken Appetit E. Krüg. 81; sick dat Lif vull slahn reichlich essen; dei (ein Pferd) hett 'n banniges Lif Ro; dagegen sagt man von der Kuh, sei hett ne bannige Meich RoRostock@RövershagenRöv; kik, wo ehr (den Pferden) dat Lif geiht HaHagenow@RedefinRed; bei einer schlecht ziehenden Zigarre geiht eenen de Puust bi ut 'n Liw RoRostock@RibnitzRibn; Gott erholl di, wenn mœglich bi apen Liw Wa; dor kann 'n sick jo dat Lif bi utbängen bei schwerer Arbeit GüGüstrow@GülzowGülz; dat Liv is em utschaten procidentiam ani (Vorfall des Afters) denotat Niem. Idiot. 26; dei Kauh is dat Lif (Gebärmutter) utsackt RoRostock@HeiligendammHDamm; übertr. von einer Garbe, die sich löst Wa; sick dat Lif vull argern sich sehr stark ärgern allgem.; bes.: die Leibesmitte, Flanke, Taille, de Knäp: 'dar krigt de eene all dat Brüdtken by dat Liev' (1711) Kohf. Hg. 9, 3; Weck de schnüren sick dat Liew Babst 2, 123; auch Schnürleib, Mieder, Korsett StaStargard@Hohen ZieritzHZier; Leibchen kleiner Kinder mit Ärmeln GüGüstrow@BützowBütz; Taille eines Rocks RoRostock@MatersenMat; Zss.: Baben-, Ballastsägel-, Bost-, Snürlif; seltener das Diminutiv: Liivken pectorale femineum Niem. Idiot. 15; Liwken Schö; Zss.: Sanft-, Snürliwken. Präpositionale Verbindungen; in mit Dat.: der Vielfraß hett keenen Borrn in 'n Liw vielfach; dei Aben hett nicks in 'n Liw sagt der Töpfer vom ausgebrannten Ofen Gü Güstrow@KritzkowKritzk; mit Akk.: sick ornlich wat int Lif slahn tüchtig essen StaStargard@NeustrelitzNStrel; 'n schönen Schrecken int Lif jagen GüGüstrow@BaumgartenBaumg; tau: wat tau Liw krigen zu essen bekommen Ro; die Tunke möt dat (Essen) tau Liw driwen Ro Rostock@KühlungsbornKühl; tau Liw nähmen verzehren Wa@Grab; hei is dei Dierns stramm tau Liw gahn mit unzüchtigen Anträgen MaMalchin@NeukalenNKal; sei is em recht tau Liw geschlechtlich fordernd WaWaren@HallalitHall. — Mnd. lîf n. — Br. Wb. 3, 65; Dä. 278b; Da. 126b; Kü. 2, 297; Me. 3, 474.
7305 Zeichen · 115 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lif

    Althochdeutsches Wörterbuch

    lif s. lîb.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    LIFzahlw.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    LIF zahlw. zehn. Bopp .(pa) 319. gesch. d. d. spr. 246.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ¹lîfn.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +3 Parallelbelege

    1 lîf (lief) , n. , m. (seltener, doch ohne bestimmbare Verteilung) (flekt. -v-, Plur. lîve, lîf, Dat. lîven ), 1. (vgl.…

  4. modern
    Dialekt
    Lif

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Lif s. Leib. Das Demin. Lifchin Bo. bedeutet Brustlatz für Kinder.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lif

167 Bildungen · 138 Erstglied · 28 Zweitglied · 1 Ableitungen

lif‑ als Erstglied (30 von 138)

Lifanyüan

Meyers

Lifanyüan (»untertänige Landschaften«), die chines. Besitzungen Mongolei, Dsungarei, Kuku-Nor, Ostturkistan und Tibet, s. die einzelnen Arti…

lîfarste

MNWB

lif·arste

lîfarste , m. , angestellter Arzt, Stadtphysikus, der stat Lübek l., regelmäßig konsultierter Arzt, Leibarzt.

Līfband

WWB

lif·band

Līf-band n. [Min] breites, seidenes Band, das die Braut an Stelle des Gürtels über der Schürze trug ( Min Wh).

Lifbarginge

MeckWB

Lifbarginge f. a. Spr. Lebensunterhalt, Nahrung: 'dewyle se (die verwitwete Turteltaube) sick an einer gahr geringen Lyffbarginge genOegen u…

Lifbrot

MeckWB

lif·brot

Lifbrot n. kleines, ovales Brot, wurde am Neujahrsmorgen zusammen mit einem Hüürnstöter, einem kleinen, dreieckigen Brote, gebrockt und dem …

Lifbuk

MeckWB

lif·buk

Lifbuk m. Kolik, in einem Segen: Oll Maat, oll Latt, Nimm Liefbuk mit weg Staak Krankh. 166 b .

lîfdênst

MNWB

lif·denst

° lîfdênst (lieff-) , m. , Handdienst des Hörigen (Grimm Weist. 3, 196).

lîfdinge

MNWB

lif·dinge

lîfgedinge , lîfdinge (lifftinge) , -gedinc , -gedingede , n. , °f. (SL: Diepholz), Vertrag über lebenslängliche Zuwendungen, Einkünfte, Ren…

līfē²gen

WWB

lif·egen

līf-ē²gen Adj. [verstr.] leibeigen. Frohr wören de Biuern Lüiweugene ( Det Is ). — Ra.: Dai kritt diän leywäigen bekommt ihn ganz ( Mes Br).

Lifeguard

Meyers

Life-guard (engl., spr. laif-gard'), Leibgarde, Leibwache; Life-guards ist der Name von zwei englischen Kavallerieregimentern.

lîfêⁱgen

MNWB

lif·eigen

° lîfêⁱgen , m. , Leibeigener, Höriger, Sklave (nicht vor Luther belegt, erst z. T. Bugenhagen-Bibel [Jer. 2, 14]; Urban Regius [B.-C. Nr. 1…

Lifelong Learning

FiloSlov

Lifelong Learning , n обучение , ср в течение жизни → FiloSlov Lernen, lebenslanges, n

Lifepreserver

Meyers

Life-preserver (engl., spr. laif-prisörwer, »Lebensschützer«), Stock mit Bleiknopf oder ähnlicher Beschwerung, Totschläger.

Lifer

Idiotikon

Lifer Band 3, Spalte 1151 Lifer 3,1151

liferen

ElsWB

lif·eren

lifere n [léfra Su. ; lìfərə Bf. Str. ; lefərə K. Z. Han. ; liwərə Lohr ] liefern 1. mit Sachobjekt: D e r Wirt het mir schlëchter Win gelif…

lifereⁿ

Idiotikon

lifereⁿ Band 3, Spalte 1151 lifereⁿ 3,1151

lifergëlt

LexerN

lif·er·gelt

lifer-gëlt stn. abgeliefertes geld Chr. 10. 170, 12 u. var.

Liferherr

Idiotikon

lif·er·herr

Liferherr Band 2, Spalte 1535 Liferherr 2,1535

Liferingsbrief

Idiotikon

Liferingsbrief Band 5, Spalte 462 Liferingsbrief 5,462

Liferiⁿg

Idiotikon

Liferiⁿg Band 3, Spalte 1151 Liferiⁿg 3,1151

liferlæppa

KöblerAe

liferlæppa , sw. M. (n) nhd. Leberlappen ÜG.: lat. fibra Gl Q.: Gl E.: s. lifer (1), læppa L.: Hall/Meritt 218b

lifernada

LDWB1

lifernada [li·fer·nạ·da] f. (-des) ‹pop› Vertreibung f. , Verjagung f .

liferni

KöblerAn

liferni , N. nhd. Lebenswandel E.: s. līf E.: s. līf L.: Vr 355a

liferséoc

KöblerAe

liferséoc , Adj. nhd. leberkrank Hw.: vgl. mhd. lebersiech E.: s. lifer, séoc; L. Bosworth/Toller Suppl. 617b (liferseóc)

Liferung

ElsWB

lif·e·rung

Liferung [Lìfərù Str. ] f. wie hochd. Posten gelieferter Ware. Die L. is t nit so guet gsin wi e d letst. — Schweiz. 3, 1151.

lif als Zweitglied (28 von 28)

lif?

KöblerGot

*-lif? , Sb. nhd. Rest?, Überbleibsel ne. rest (N.)?, remain (N.) Vw.: s. ain-, twa- E.: s. liban

ainlif

KöblerGot

ain·lif

ainlif , Num. Kard. nhd. elf ne. eleven ÜG.: gr. (δώδεκα), ἕνδεκα; ÜE.: lat. undecim Q.: Bi (340-380) E.: germ. *ainalibi, Num. Kard., elf; …

borstlîf

MNWB

borst·lif

borstlîf , n. , Bekleidung des Oberkörpers, Jacke, Leibchen, Mieder.

Bostlif

MeckWBN

bost·lif

Wossidia MeckWB Bostlif n. Schnürleibchen, Mieder; mda. Beleg: de Dierns hebben sick Strickgoorn unner dat Bostlif stoppt (1926) Schö; Dim. …

eilif

KöblerMhd

eilif , Num. Kard. Vw.: s. einlif

einlif

DWB

ein·lif

einlif , s. eilf. Seb. Helber 34 stellt noch auf: 'einlif oder eilf'.

endlif

Idiotikon

end·lif

endlif Band 1, Spalte 283 endlif 1,283

enlif

Idiotikon

enlif Band 1, Spalte 283 enlif 1,283

gelîf

MNWB

° gelîf , n. , mit sundem gelîve gesund von Körper, s. noch lîf.

holmklif

KöblerAs

holm·klif

holmklif , st. N. (a?) nhd. „Holmklippe“, ragender Fels, steiler Hügel, Berg ne. steep rock (N.) Hw.: vgl. ahd. *holmkleb? (st. N. a?) Q.: H…

héahclif

KöblerAe

héahclif , st. N. (a) nhd. hohes Kliff, hoher Felsen Hw.: vgl. ahd. hōhkleb* E.: s. héah (1), clif L.: Bosworth/Toller 515b

hėngeclif

KöblerAe

hėngeclif , st. N. (a) nhd. überhängende Klippe E.: s. hėnge (2), clif L.: Hh 155

Hǟrlif

Idiotikon

Hǟrlif Band 3, Spalte 1142 Hǟrlif 3,1142

ȫverblîf

MNWB

° ȫverblîf , subst. : restliche, verbleibende Zeit, de korten geringen tît unde ȫ. mînes lēvendes (SL: Brem. Gebetb.).

ȫverlîf

MNWB

oever·lif

ȫverlîf , ōver- , n. ( Gen. Sg. -ves ): Obergewand , Bekleidungsstück für den Oberkörper; Oberteil eines Bekleidungsstücks.

schînlîf

MNWB

schin·lif

° schînlîf , n. , phantasticum corpus (der wahren Leiblichkeit Christi entgegengesetzt) (Nicolai 16. Ps. 226).

stānclif

KöblerAe

stānclif , st. N. (a) nhd. „Steinklippe“, Fels, Klippe E.: s. stān, clif L.: Hall/Meritt 318b, Lehnert 191a

sǣclif

KöblerAe

sǣclif , st. N. (a) nhd. Meereskliff E.: s. sǣ, clif L.: Hall/Meritt 286b

twalif

KöblerGot

twalif , Num. Kard. nhd. zwölf ne. twelve ÜG.: gr. δώδεκα; ÜE.: lat. duodecim Q.: Bi (340-380) E.: germ. *twalibi, Num. Kard., zwölf; vgl. i…

twilif

KöblerAfries

twi·lif

twilif , Num. Kard. Vw.: s. twelef

twulif

KöblerAs

twulif , Num. Kard. Vw.: s. twėlif*

twėlif

KöblerAs

twėlif , Num. Kard. nhd. zwölf ne. twelve (Num. Kard.) ÜG.: lat. duodecim H Hw.: vgl. ahd. zwelif* Q.: FK, FM, H (830) E.: germ. *twalibi, N…

twīlif

KöblerAs

twīlif , Num. Kard. Vw.: s. twėlif*

underlîf

MNWB

under·lif

° underlîf , n. (?): Unterleib, „ Natuerlike als du sittest so syn dyne voete, dyn underlyf, dyne bene beneden den gordel ” (Veghe 3 Schr. 3…

vorblîf

MNWB

vorblîf , n. , Verbleib, fernere Entwicklung, weiterer Verlauf; Übereinkommen, Abkommen .

zwelif

Lexer

zwelf , zwe-lif , zwe-lef num. card. BMZ zwölf. gewönl. in syncop. form zwelf, flect. zwelve u. zwelfe ( zwelf stunt Loh. 555. Mgb. 153, 24.…

Ableitungen von lif (1 von 1)

gelîf

MNWB

° gelîf , n. , mit sundem gelîve gesund von Körper, s. noch lîf.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „lif". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/lif/meckwb?formid=L01186
MLA
Cotta, Marcel. „lif". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/lif/meckwb?formid=L01186. Abgerufen 20. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „lif". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/lif/meckwb?formid=L01186.
BibTeX
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