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lehm

mnd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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17 in 14 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Lehm

Bd. 5, Sp. 303
Lehm das auf leim zurückgehende Wort ist allg. u. lautl., je nach der Entwicklung von -ei- gestaltet, also Rhfrk lEm (viele Inseln mit -ai-, –ęi-); Mosfrk lEm-, –ā-, –ē- [Kobl, Neuw (Rhein) -ai-]; Rip lēm [uAhr, gegenüberliegender Westerw, Köln-Stdt -ei-]; Berg lēm, –ei-, -ī(ə)-; SNfrk lēm [Kemp-Dülken -E-; Kref-Stdt -īə-; []Kemp-Breyell Lobberich, Geld -ī-]; Mörs -ei-; Klevld lēm, –ę-, –E-; Eup u. Selfk absol. stehend leimə, –ē-; in jeder Stellung in Meis, Simm lEmə; in OAltk, Siegld leimə, –ai- [Freudenbg lēmən]; Gummb-Hombg lēmən; Sol 1870 -ei-; Mettm-Cronenbg līəm u. līəmən Sg. t. m.: 1. wie nhd.; en dem Fell es vill L. (Lehmboden); L. steche (grave); met L. mure (mauern) Rip, Allg. — Der L. hatte noch vor einigen Jahrzehnten eine grössere Rolle wie heute; heute stampft man noch die Tenne der Scheune aus L. (die Denn werd met L. geplätscht Nahe); man trägt zwischen die Zimmerbalken auf die sog. Scholl-, Legbretter, Bläh(holz), Klennrute, –spross, Palster(holz), Plästergerte, –holz, –latte, Scholl(holz), Spalz, Spälder(holz, –latte, –stecken), Spiller, Spriessholz, Stakholz, Stauchholz, -stäbenz, –stecken, Stickholz, –steck, Stippel, Wallstab, –stock, Wellerholz, Wellsprosse, Wickelholz, –sprosse L. auf; noch wird die Stubendecke unter den Spalierlatten mit L. beworfen u. dann mit Kalkmörtel verputzt (die Deck is im L. noch unverputzt Simm); das Aussengewölbe des Backofen alter Art wird noch mit L. ausgeschmiert u. der Backoəwensdeckel (-klappe) wird mit L. beim Brotbacken tugeschmert Gummb, Allg. Die Gefache der Holzbauten füllt man heute durchweg mit Schwemmsteinen aus (nur bei Scheunen- u. Schuppenbauten wendet man wohl noch Lehmfüllung an); früher (bis etwa 1890) wurden die Gefache der Wohnhäuser zuerst mit dem Flechtwerk versehen; zunächst wurden stärkere senkrechte Spalthölzer (aus Eichenholz) in einigen Abständen zwischen die Querbalken eingefügt (Knüppel, Reihholz, Schachtholz, Schiene, Schnackbalken, Sparrholz, Spälder, Splickholz, Spränkel(holz), Spriess, Sprungholz, Stäbel, Stäbenz, Stäber, Stäberich, Staken, Stauchstäber, Stecken, Steipe, Stickholz, –latte, –stecken, Spachtelschacht); zwischen diese wurden biegsame, mitteldicke Gerten durchgeflochten (Bitzgusche, Fitze, Fitzgerte, –holz, Fritzholz, Ribbel(holz), Richel, Rippholz, Riffel(gerte, –rahm, –holz), Schalholz, Schlipperholz, Sprügel, Wibbelholz, Wickelgerte, –holz, –sprosse, Zäunsel); waren die Gefache gestäbelt on geriffelt, so wurde in dieses Geflecht der Reihwand hinein der L., mit Stroh oder Häcksel gemischt, mit einem hakenartigen Gerät aussen u. innen hineingeworfen u. mit einem Brett (mit Griff) (Schleiber-, Klennbrett) glatt gestrichen; das Gefach met L. bekeilen, beklennen, bekläntern beklatschen, beklattern, bekleben, beklitschen, beknallen, beplästern, berappen, beschlagen, beschmeissen, beschmieren, besticken, betragen, bestechen, bewerfen, bewickeln, aus-, einschmieren, dübbeln, klennen, klätschelen, klatschen, kleistern, klitsche(r)n, lehmen, placken, plästern, schmieren, schleibern, zuklätschen, zuklennen; s. d. W.; dat Hus wird e der L. geschmesse Siegld, — en [] den L. geschlage Altk; als noch die Nachbarhilfe beim Hausbau üblich war, wurde ein bestimmter Tag zum schlevern angesetzt; dieser Schleverdag (s. Schleibertag) war mit Festlichkeiten verbunden. — Im Kr. Altk findet man noch Lehm- oder Stampfhäuser, Dreckh. genannt; der Sockel ist aus Bruchsteinen, durch L. verbunden; die Wände des zweistöckigen Hauses bestehen ganz aus L., der mit kleinen Steinen u. Sand als Bindematerial gemischt ist; die Aussenwände haben eine Dicke von ca. 70 cm, die Innenwände von 45 cm; hergestellt wurde die L.wand durch Verschalen u. Stampfen. — Früher wurde der L. vielfach zu ziegelförmigen Klütten geformt, die an der Luft getrocknet, als L.kuchen zur Herstellung der Wände u. bes. der Kamine u. Backofengewölbe verwandt wurden Dür-Heimb. — Früher verwandte man im Rip, Nfrk (noch in Aach, SNfrk) zum Feuerstochen dat Gedecks, das aus Kohlenstaub (Gris) u. Lehm, mit Wasser angemengt, besteht. Verkäufer mit L. auf Handwagen ziehen durch die Strassen u. bieten den L. feil: Hat er L. nüədig? — Im Eisenhammer wird L. mit einem Schüppchen ins Kohlenfeuer auf das glühende Eisen gelegt, wo es zu glühend wird, zur Abkühlung der Hitze Gummb. — L. steəke (stechen) zum Ziegeln; L. treəne (treten) ziegeln Selfk, MGladb; L. op! Ruf des Zieglers an seinen Helfer, L. auf den Wirktisch zu bringen Allg. — RA.: Flöck (flank ‘schnell’) wie e Mängkche (Mande, Korb) L. sehr träge, bequem Eusk, Bo; du bös wie e M. L.; wemmer ment (meint), et wär fort, dann steht et noch do Sieg-Meind; do setzt duə wie e M. L. Schleid-Dottel, Kref. Dat schmäckt wie Pisch (Urin) met L. schmeckt fade, sonderbar Kemp-SHubert. Rutscht einer aus u. fällt in Hundskot, so sagt er: dat soll L. sen! Bo-Stdt. Dat ös Pisch (Urin) möt L. minderwertig, bes. von fadem Getränk Jül-Coslar, Kemp, Kref. Dat es genge (kein) L. keine Kleinigkeit Aach-Stdt; dat äs gene ale L.! wenn einer viel Geld ausgeben muss Sieg-ODollend, MGladb; dat wor noch kene L., all dat ville Geld! keine Kleinigkeit Sieg-Ägid. Pack neit te völ L. op de Schöpp! nimm dir nicht zu viel vor; packe die Sache nicht zu derb an Heinsb-Millen. Mer weərn dem ens (einmal) zege, wo Bartel de L. höllt! Eusk. Was haben wir gekocht? Antw.: Jung Mäus on ale L. Aden-Virnebg. He es vom huhch komm eraf; mött er L. ha (für das Gedecks)! so ruft man einem Stolzen, Wichtigtuer zu Aach-Stolbg. Helo, L. op! Ruf des Hirten an das weidende Vieh, nach Hause! Sieg-Felderhoferbr; der Schlachtruf des Bonner Husarenregiments im Kriege 1870 war L. op! u. die Husaren nannten sich stolz de Lehmops (beim Ritt zum Exerzierplatz Tannenbusch kamen die Husaren an Ziegeleien vorbei, wobei sie die Ziegelarbeiter mit L. op! neckten (L. op! ruft der Ziegler dem Helfer zu, dass er L. auf den Wirktisch [] bringe). L. schörgen coire Erk-Merbeck. Of de L. werfe zu verstehen geben May-Kollig. Der setzt em L. in der Klemme May-Kehrig; eine en de L. setze verleumden Kobl-Moselweiss. Wer keine Kalk hät, de muss met L. more (mauern) jeder strecke sich nach seiner Decke Köln-Stdt. Dreck unner de L. mache (rihre, menge) jmd. einen Plan durchkreuzen, das Spiel, die Absicht verderben, Unwahrheit u. Wahrheit vermengen (RA. vom Gefachlehm hergenommen) Birkf, Wend, Saarbr, Merz, Prüm-Mürlenb 1860, Kobl, May, Köln-Stdt (ärbeide). Du bes te domm in den L. Gummb-Berghsn, — für en den L. MülhRh-Bensbg. Met Dürende (Dürener) L. es got Klocke gesse Dür-Stdt. Gih ham o beschmer dich möt L.! zu einem, der sich blamiert hat Trier-Stdt. Heə lett (lässt) Herrgotts Wasser övver H. L. laufe Aach, Eup. — Ziriakes L. der Kirchhof, nach dem Kirchenpatron Cyriacus genannt Eusk-Billig; op Tolbertsl. der Friedhof vor Adalbertstor Aach-Stdt. — 2. übertr. a. der reinste L. lehmiges, trübes Gewässer Allg. — b. om L. auf dem L.boden des Speichers Gummb. — c. Brot, in der Kundenspr. des Mosfrk. — d. scherzh. Geld Erk-Elmpt. — e. L. un Strih (s. Stroh) Kohl, mit Erbsen (Bohnen) gemischt Goar. — f. persönl. dau Laime! Schimpfw. für einen langsamen u. schwerfälligen Menschen Meis-Meddersh.
7211 Zeichen · 153 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lehmM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    lehm , M. Vw.: s. lēm

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lehm

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Lehm , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, eine vermischte aus Thon und Sand bestehende Erdart von ge…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lehm

    Goethe-Wörterbuch

    Lehm gelegentlich -en a schwere, tonige Erde; auch in mineralog u geol Zshg, als Verwitterungsprodukt von Gesteinen, im …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lehm

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Lehm , mit Quarzsand, Eisenocker u. Kalkerde gemischter Thon, wird ungemischt oder mit Stroh, Sand und Thon gemischt als…

  5. modern
    Dialekt
    Lehm

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Lehm s. PfWB Leim(en) ;

  6. Sprichwörter
    Lehm

    Wander (Sprichwörter)

    Lehm 1. Der Lehm ist unser aller Bruder. ( Lit. ) 2. Je mehr man den Lehm tritt, desto besser werden die Steine. 3. Man …

  7. Spezial
    Lehm

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Lehm m. (-[e]s,-e) arjila (-les) f. , tera da boché f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lehm

173 Bildungen · 136 Erstglied · 34 Zweitglied · 3 Ableitungen

lehm‑ als Erstglied (30 von 136)

Lehmann

Herder

lehm·ann

Lehmann , Joh. Georg, geb. 1765, Sachse, gest. 1811 als Major und Director der Plankammer zu Dresden, erfand eine eigene Methode Berge auf L…

Lehmann-Filhés

Meyers

Lehmann-Filhés , Rudolf , Astronom, geb. 12. April 1854 in Berlin, studierte daselbst, wurde 1883 Privatdozent, 1890 Professor der Astronomi…

Lehmarsch

RhWB

lehm·arsch

Lehm-arsch -rš Trier-Stdt m.: verächtl. 1. ein aus Lehm gebackener Klicker, der beim Spiel leicht auseinanderspringt u. leicht zertreten we…

Lehmbauer

RhWB

lehm·bauer

Lehm-bauer -būər Aach m.: der B., der Lehm für das Gedecks feil bietet.

Lehmbett

RhWB

lehm·bett

Lehm-bett Bo-Lessenich n.: Lehmlage zwischen den Balken eines Hauses oder einer Scheune.

Lehmbirne

RhWB

lehm·birne

Lehm-birne RhWBN (s. S.) Ottw-Merchw , Aach-Würselen ; lēpEr Heinsb-Schalbr f.: B.sorte.

lehmblätter

DWB

lehm·blaetter

lehmblätter , n. plur. name des groszen huflattichs, tussilago petasites. Nemnich 4, 1516 .

lehmboden

DWB

lehm·boden

lehmboden , m. 1 1) erdboden aus lehm bestehend oder lehm enthaltend: ( wir sehen ) unsere buchwälder gleich üppig auf dem basalte des hessi…

Lehmböcke

RhWB

Lehm-böcke -bøk Pl.: Schederhüher L. Neckn. derer von Sieg-Scheiderhöhe .

Lehmbrett

RhWB

lehm·brett

Lehm-brett Kobl-Horchh , Neuw-Daufenb Wienau , meist Pl. n.: Spalthölzer, Schollbretter, mit Stroh umwickelt, zwischen den Balken der Decke;…

Lehmbühne

RhWB

lehm·buehne

Lehm-bühne -bȳən Kemp ; -bn Mörs n.: aus Lehm gestampfter Speicherboden.

Lehmbusem

RhWBN

lehm·busem

Lehm-busem (s. S.) Schleid-Udenbreth m.: der obere Teil des alten offenen Kamins, wo das Rauchfleisch hing.

lehmdach

DWB

lehm·dach

lehmdach , n. dach von stroh oder reisig und lehm. Jacobsson 6, 439 a .

lehm als Zweitglied (30 von 34)

Badelehm

Adelung

bade·lehm

Der Badelehm , des -es, plur. inusit. S. Adelung Badeschlamm .

baulehm

DWB

bau·lehm

baulehm , m. zum bauen geeigneter lehm, aus dem auch in der schmelzhütte öfen errichtet werden.

Daulehm

RhWB

dau·lehm

Dau-lehm RhWBN Dinsl m.: zähe, klebrige Erde, Schmutz.

decklehm

DWB

deck·lehm

decklehm , m. mit erde, pferdemist und dergleichen gemischter lehm, um formen zu dem gusz von metallzieraten daraus zu machen; man sagt auch…

Eulenlehm

RhWB

eulen·lehm

Eulen-lehm ę·i.ləlaim Kobl m.: roter Ton, Töpferton; sicherlich < Aule umgedeutet.

Fachlehm

RhWB

fach·lehm

Fach-lehm -ā- Westerw m.: 1. Lehm zum Ausfüllen der Fächer 1 a. — 2. übertr. Sauerkraut u. Kartoffeln gemischt.

fuchslehm

DWB

fuchs·lehm

fuchslehm , m. ein oft in fuchs- und dachsbäuen sich findender gelber mergel. nach Adelung in einigen gegenden, besonders Thüringens.

gelehm

DWB

gelehm , biegsam, schmiegsam, ein wort des westl. md., z. b. wetterauisch (gelîm), im 14. jh. gelême bildlich Elis. 3229, s. Rieger zur Elis…

Heulehm

RhWB

heu·lehm

Heu-lehm Kemp-Dülken m.: mit Heu gemischter Lehm, der zum Plästern der Fachwand dient.

Johanneslehm

RhWB

johannes·lehm

Johannes-lehm jəha·n.əslēm MüEif m.: in der Wend.: De köt bal op J. auf den Kirchhof (die Pfarrkirche war dem hl. J. geweiht).

kernlehm

DWB

kern·lehm

kernlehm , m. lehm, womit in den gieszhütten der kern (8, a ) überzogen wird. Adelung.

Kleberlehm

Campe

kleber·lehm

Der Kleberlehm , des — es , d. Mz . ungew. derjenige Lehm, dessen sich die Lehmkleiber oder Lehmkleber zu ihren Arbeiten bedienen.

kleiberlehm

DWB

kleiber·lehm

kleiberlehm , m. lehm wie ihn die kleiber brauchen, zum unterschied vom töpferlehm. Adelung.

körlehm

DWB

koer·lehm

körlehm , m. beim messinggieszen, ein gemisch von lehm und wasser womit die steinerne guszform bestrichen wird, das anhängen des metalls zu …

mauerlehm

DWB

mauer·lehm

mauerlehm , m. lehm der zur aufführung von mauern gebraucht wird.

Sandlehm

PfWB

sand·lehm

Sand-lehm m. : 'mit Sand durchsetzter Lehmboden', -lehm [ LU-Opp ]. RhWB Rhein. VII 733 . —

Schinderlehm

RhWB

schinder·lehm

Schinder-lehm šendər- Geld , Mörs m.: Lehmart; gej mott noch de Gater (Löcher) in de Flur met Sch. glickschmere. RA.: Rot Hor on Elsenholt (…

Steinlehm

Campe

stein·lehm

Der Steinlehm , — es , o. Mz . erharteter Lehm oder Thon, ≠ Steinleim .

steppenlehm

DWB

steppen·lehm

steppenlehm , m. : an der rechten seite sieht man das sehr hohe ufer, oben ... eine schicht, die etwas fester ist durch die eingedrungenen w…

Streichlehm

Campe

streich·lehm

Der Streichlehm , — es , o. Mz . Lehm, womit etwas gestrichen oder bestrichen wird. Bei den Zinngießern, der Lehm, welcher mit einem Stücke …

strohlehm

DWB

stroh·lehm

-lehm , m. : lehm, welcher mit gehacktem stroh oder häckerling getreten oder gemischt wird, damit er besser bindet und zusammenhängt Campe 4…

töpferlehm

DWB

toepfer·lehm

töpferlehm , m. , Steinbach 1, 1035 ; allgem. haushalt.-lex. 2, 203; Krünitz 186, 154 . s. DWB töpfererde . —

urlehm

DWB

urlehm , m. , lehm aus der urschicht heraus Sallmann neue beitr. z. estl. ma. 73 . —

Ableitungen von lehm (3 von 3)

belehmen

DWB

belehmen , luto oblinere, mit lehm bestreichen.

gelehm

DWB

gelehm , biegsam, schmiegsam, ein wort des westl. md., z. b. wetterauisch (gelîm), im 14. jh. gelême bildlich Elis. 3229, s. Rieger zur Elis…

urlehm

DWB

urlehm , m. , lehm aus der urschicht heraus Sallmann neue beitr. z. estl. ma. 73 . —