Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
launig adj.
launig , adj. nach laune in mehreren bedeutungen. 1 1) an die eigentliche bedeutung von laune ( s. laune 1) knüpft noch an die im Basler neuen testament von 1523 gegebene erklärung des Lutherschen monsüchtig: mönig, lunig. Fromm. 6, 43 a , der ähnliches später nichts mehr nachzuweisen ist. 2 2) launig, nach laune 2, von böser gemütsstimmung; in oberdeutschen mundarten: launig, verdrieszlich, nicht heiter. Schm. 1, 1478 Fromm.; launik, launi, erzürnt, schmollend. Lexer kärntn. wb. 174 ; launeg, traurig, verstimmt. Zingerle lusern. wb. 40 b ; mit umlaut: weil er ( der büffel ) nach ( noch ) ein …