Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
landfriede m.
landfriede , m. öffentliche sicherheit eines ganzen landes, schutz, friede in einem ganzen lande oder gebiete: der lantvride ist sô guot, daʒ uns niemen niht entuot! Helbling 13, 169 ; wie der landfried zu halten gebotten und verpeenet ist. ordn. des landfriedens zu Worms 1521, art. 3; es heiszt den landfrieden hegen, brechen: ich hege auch meiner gnädigsten herrschaft burgfrieden und landfrieden auch wildfang. weisth. 5, 312; die Deutschen konnten sich bis zur dritten sonne selbst recht schaffen, ohne dadurch den landfrieden zu brechen. Möser patr. phant. 4, 138 . landfriede auch das instrume…