Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kutteln
kutteln , pl. kaldaunen; letzteres ist das ostmd. ( nd. ) wort, jenes das oberd. und rhein., vgl. z. b. unter kaldaunen die verschiednen übers. von Wieland und Voss aus Horaz; doch ist das erstere auch dem md. nicht fremd, s. besonders kuttelhof, auch das gekuttle, gedärme findet sich in md. landen ( von der mittlern Elbe ); vgl. DWB geküttel unter 1, d. 1 1) Die form und nebenformen. 1@a a) der sing. und damit das geschlecht sind schwer zu finden, da der plur. durchaus vorherscht. der in den beiden mhd. wbb. angegebene sing. kutel als schwaches f. ist ohne beleg, nur nach kutele f. fundgr. 1,…