Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kuten
kuten , sausen u. ä., ein schweiz. wort. 1 1) bei Maaler 84 c chuten, ertönen, stridere; z. b. die wäld chutend, pfeysend als wenn ein groszer wind dardurch gadt, sylvae stridunt; das scheützlich getös und chuten des schindtenhengsts, horrifer aquilonis stridor, alles nach Frisius 1247 a . 2 2) bei Stalder 2, 147 kuten, kuuten, wie bei Maaler, es kutet, der wind kutet ( auch auskuten, verkuten), bildlich der schmerzen hat ausgekutet, sich gelegt; adj. kutig, windig. auch von anderm blasen: de chaust mer go chuute, kannst mir in a .. blasen. Stald. ; sie .. habe dort gebetet ( so heftig ), dasz…