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kungel

nhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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3 in 2 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kungel

Bd. 11, Sp. 2653
kungel, küngel,küngelen u. ä. n. 11) kaninchen, s. königlein sp. 1706; das zweite z. b. bei Keisersberg: hirsche, küngelen. narrensch. 72, jetzt elsäss. im Sundgau kinngele, im Unterelsasz kinnjele (-le für -len). 22) auch vom zaunkönig im 15. 16. jh. die gleichen formen, s. sp. 1705. zuweilen unsicher, wie folg. kingel: das ist verdrieszlich (ermüdet) zu hören von küwen, kameelthieren, beren, rossen, schlangen, kinglen, alstern. Wirsung Cal. d 4. vgl. pigardus, parva avis, kingel Mones anz. 7, 163 und dazu Dief. 434a.
535 Zeichen · 25 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kungel

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    kungel , küngel , küngelen u. ä. n. 1 1) kaninchen, s. königlein sp. 1706; das zweite z. b. bei Keisersberg : hirsche, k…

  2. modern
    Dialekt
    Kungel

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Kungel s. bei kungeln.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kungel

36 Bildungen · 36 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von kungel 2 Komponenten

kun+gel

kungel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kungel‑ als Erstglied (30 von 36)

Kungelant

RhWB

kung·elant

Kungelant , Pl. -tən Düss-Stdt m.: verächtl. einer, der gerne kungelt.

Kungelbetteken

WWB

Kungel-betteken n. Person, die kungelt ( Pad Xy).

Kungelbruder

RhWB

kungel·bruder

Kungel-bruder (s. S.) Elbf , Barm , Ruhr m.: verächtl. (u. so alle Zs.) einer, der gerne kungelt.

Kungelei

Pfeifer_etym

kung·e·lei

kungeln Vb. ‘um des eigenen Vorteils willen miteinander heimlich absprechen’ (19. Jh.), älter kunkeln ‘Pläne, Ränke schmieden’ (17. Jh.), ei…

kungelen

WWB

kung·elen

kungelen V. [SWestf, sonst verstr.] 1. (bes. von Kindern ohne Wissen ihrer Eltern, von Ehefrauen ohne Wissen ihres Mannes) heimlich Tauschha…

Kungeler

WWB

kung·e·ler

Kungeler m. [verstr.] Person, die kungelt. ⟨ ü ( Mes Br ), u ( Rek Rh) ⟩

Kungelerīe

WWB

kungel·e·rie

Kungelerīe f. [WMünsterl Stf Tek Isl] 1. heimlicher Tauschhandel (bes. von Kindern). — 2. Vetternwirtschaft ( WmWb ).

Kungelfrits

WWB

Kungel-frits m. Mann, der gerne kungelt ( Min Ha).

Kungelīe

WWB

kung·e·lie

Kungelīe f. [ Rek Bek Lst Wal] 1. heimlicher Tauschhandel (bes. von Kindern). — 2. „Durchstecherei“, geheime Betrügerei ( Rek Do).

kungelîn

Lexer

kung·elin

küngel , kungelîn , küngîn s. küniclîn, küniginne;

Kungeljann

RhWB

Kungel-jann Elbf m.: einer, der gerne kungelt.

Kungelkollegen

RhWB

Kungel-kollegen -əlts- Elbf Pl.: Leute, die unredlich Handel treiben.

Kungelpad

WWB

kungel·pad

Kungel-pad m. Pfad zur Mühle (um dort Korn gegen Geld für Schnaps zu tauschen) ( Kos Ge = WmWb ).

Kungelpukken

WWB

Kungel-pukken m. kleiner Sack oder Beutel mit Tauschware (z.B. Getreide) ( Pad Sw).