Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kungel
kungel , küngel , küngelen u. ä. n. 1 1) kaninchen, s. königlein sp. 1706; das zweite z. b. bei Keisersberg : hirsche, küngelen. narrensch. 72, jetzt elsäss. im Sundgau kinngele, im Unterelsasz kinnjele (-le für -len). 2 2) auch vom zaunkönig im 15. 16. jh. die gleichen formen, s. sp. 1705. zuweilen unsicher, wie folg. kingel: das ist verdrieszlich ( ermüdet ) zu hören von küwen, kameelthieren, beren, rossen, schlangen, kinglen, alstern. Wirsung Cal. d 4 . vgl. pigardus, parva avis, kingel Mones anz. 7, 163 und dazu Dief. 434 a .