Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krüsch m. f. n.
krüsch , grüsch , m. f. n. kleie. 1 1) nhd., 1@a a) krüsch: fast wie die kleien oder des ( wol das) krüsch mit dem mäl zu vergleichen ist. Thurneisser prob. der harnen 63 ; ein schlichte, so aus krüsch, essich und altem schmer gemacht worden. Heuslin, Gesners vogelb. 1557 181 b ( bei Horst 355 aus kleien). aus Luxemburg gibt Gangler 254 krösch (kresch) m. kleie, aus der Schweiz Stalder 2, 138 krüsch, grüsch neutr., bei Maaler 254 c krüsch vom mäl (das), canicae; krüsch furfur Calepin. bei Dief. 253 a , in einem pfälz. voc. des 15. jh. krúsch nov. gl. 186 b . 1@b b) auch mit gr- schon seit jhh.…