Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kripfen
kripfen , 1 1) heftig oder rasch greifen, ergreifen, ahd. chripphan, chriphan rapere, diripere Schm. 2, 392 , kachripfian arripere, archriphan corripere, u. a., s. Graff 4, 317 , mhd. kripfen (gripfen), erkripfen wb. 1, 573 a , Scherz 832 , weisth. 4, 476, Germ. 3, 424, 23. 426, 33, lebt noch in spuren in oberd. mundarten; zwar Schmellers bair. angabe 2, 392 ist unsicher, ebenso Schöpfs tirolische 346 ( s. 214 gripfen zwicken ), aber bregenzerw. kripfen ' arbeiten, laufen, essen wie wenn es alles gelten würde ' ( Felder ), eig. wol tüchtig zugreifen, ausgreifen u. ä., dazu krepfig ' rührig, rü…