Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kräppen
kräppen , krappen , zu krappe haken. 1 1) wetterauisch kräppen, haken, einhaken, bei Alberus qq 4 a fibulo ich heft, krepp an, und diffibulo, refibulo, ich krepp uf, krepp wider uf; westerw. verkräppe, an einander häkeln Schmidt 299 . bildlich: dasz ein die andr umbfangen thut ( die Gratien nämlich ), bdeut dasz unser herz, sinn und mut sol so sein in einander gekreppt, die weil man hie auf erden lebt, dasz ich soll sein meins nechsten mund, hand, aug und ohr zu aller stund. Zeter tugend- u. lastersp. 18 . 2 2) ohne umlaut: der müller las in andacht sein kapitel aus, dann schlosz er die bibel,…