Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
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kose
mhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschkôsestf.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege
kôse stf. gespräch, streit. ahd. chôsa Graff 4,505. diu kunst wol merken kunnen, die merken dise kôse, wâ dise wâc zwên …
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschkosen.
Grimm (DWB, 1854–1961)
kose , köse , n. gerede, geschwätz, ahd. chôsi ( auch chôsa f. ) eloquium Graff 4, 505 , mhd. kôse, kœse wb. 1, 864 a , …
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kose
39 Bildungen · 36 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen
kose‑ als Erstglied (30 von 36)
Kosemattchen
SHW
Kose-mattchen Band 3, Spalte 1691-1692
kôsebēker
MNWB
kôsebēker , m. , Minnebecher, Abschiedstrunk (SL).
kôsede
FindeB
* kôsede stf. Gespräch BrE.
koseform
DWB
koseform , f. braucht die neuere deutsche philologie für das gr. ὑποκοριστικόν , ὑποκόρισμα , z. b. Fritz, Utz sind koseformen von Friedrich…
Koseformbedeutung
FiloSlov
Koseformbedeutung , f ласкательность , ж
Koseformen
Meyers
Koseformen , s. Kosenamen .
Kosegarten
Meyers
Kosegarten , 1) Ludwig Theobul ( Gotthard Ludwig ), Dichter, geb. 1. Febr. 1758 zu Grevesmühlen in Mecklenburg-Schwerin, gest. 26. Okt. 1818…
Kosegarten, Joh. Gottfr. Ludw
DWBQVZ
Kosegarten, Joh. Gottfr. Ludw. *1792 Altenkirchen / Rügen †1860 Greifswald.
Kosegarten, Ludw. Gotthard
DWBQVZ
--- dichtungen. fünfte ausg. ( bd. 12: vierte ausg.). hg. v. J. G. L. Kosegarten. Greifswald 1824 . XII. — QV V —. / gelegentl. mit alleinig…
kôsêⁱl
MNWB
° kôsêⁱl Strick zum Führen oder Anbinden der Kühe (? Pyl Greifsw. K.).
Kosekante
Meyers
Kosekante (lat.), geschrieben cosec , in der Trigonometrie die Sekante des Komplements eines Winkels. K. und Sekante werden in der reinen Ma…
koseken
KöblerMnd
koseken , N. Vw.: s. kouweseken
k¹selen
WWB
ko¹selen V. plump und unachtsam gehen ( Bie Nd). ¶ NdsWb 7,792: koseln¹ .
Koselez
Meyers
Koselez , Kreisstadt im kleinruss. Gouv. Tschernigow, am Oster (zur Desna), mit 5 Kirchen, 2 jüdischen Bethäusern und (1897) 5160 Einw.
K¹selfō¹t
WWB
Ko¹sel-fō¹t m. → ko¹selen de Person ( Bie Nd).
Kō²selīe
WWB
Kō²selīe f. albernes Geschwätz ( Wal Bh).
koselig
DWB
koselig , sudelig, schmuzig, schwäb. Schmid 323 (koslicht), auch schweiz., wie koseln sudeln ( s. d. ): wenn sie ( die ital. prinzessin ) na…
K¹selkop
WWB
Ko¹sel-kop m. → ko¹selen de Person ( Bie Nd).
koseln
DWB
koseln , in zwei verschiednen bed., die doch in kosel éine quelle haben können. 1 1) ferkeln, auch überhaupt gebären. Campe , Schmid schwäb.…
Koselsk
Meyers
Koselsk , Kreisstadt im russ. Gouv. Kaluga, an der Shisdra und der Eisenbahn Dankow-Smolensk, mit 8 Kirchen, einer Stadtbank, Fabrikation vo…
K¹seltrog
WWB
Ko¹sel-trog m. → ko¹selen de Person ( Bie Nd).
kosen
FWB
1. ›mit jm. (vertraulich, liebevoll) reden, sprechen; etw. erzählen, verkünden; von / über etw. sprechen‹; (subst.) ›Gespräch‹; 2. ›jm. scha…
Kosename
Pfeifer_etym
kosen Vb. ‘zärtlich sein, streicheln’. Aus lat. causārī, spätlat. auch causāre ‘einen Grund vorbringen, vorschützen, ablehnen, Klage führen’…
Kosener
SHW
Kosener Band 3, Spalte 1691-1692
Koseng
LothWB
Koseng Vetter s. Kusing.
Kosengesch
LothWB
Kosengesch [khoZeəš u. khuZeəš D. Si. ] f. Kousine, Base. — lux. 241.
Kosenitzy
Meyers
Kosenitzy (poln. Kozienice ), Kreisstadt im russisch-poln. Gouv. Radom, unfern der Weichsel, mit einem alten Jagdschloß der polnischen König…
Kosenoken
RhWB
Kosenoken kosəngə Simm-Laub Pl. t.: Narrheiten, Unsinn; dat sin so dem seiner K.; K. mache.
kôsen(t)
MNWB
kôsen(t), n. , Sprechen, Unterhaltung, Geschwätz.
koserei
DWB
koserei , f. fabulatio. vgl. klugkoserei .
‑kose als Zweitglied (1 von 1)
Aprikose
Pfeifer_etym
Aprikose f. aus China stammendes Steinobst, das im 1. Jh. in Italien bekannt und angebaut wird und den Namen lat. (Persicum) praecoquum ‘frü…
Ableitungen von kose (2 von 2)
erkôse
BMZ
erkôse swv. 1. ich erkôse mich mit einem unterhalte mich mit ihm durch plaudern. sô wold ich mich sô mit ir erkôsen Walth. 112,5. hei müeste…
gekose
DWB
gekose , geköse , n. subst. verb. zu kosen, ahd. gichôsi ( neben chôsi) sehr entwickelt und häufig, weit mehr als mhd. gekœse ( s. 1), das i…