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kocken

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 4 Wörterbücher
Anchors
5 in 4 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
3
Verweise raus
3

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

kocken

Bd. 11, Sp. 1566
kocken, sich unruhig bewegen: mag mich nicht legen so bei zeit und (schlaflos) im bet hin und wider kocken (: rocken). H. Sachs 2, 4, 24c. es scheint auch zu gaukeln zu gehören, als oberd. nebenform mit wirklich kurzem vocal (s. kockeln), vergl. oberpfälz. gocken pl., possen, narrengocken, in Eichstädt guckeln gaukeln Schmeller 2, 26. vgl. auch kockisch.
363 Zeichen · 11 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kocken

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    kocken , sich unruhig bewegen: mag mich nicht legen so bei zeit und ( schlaflos ) im bet hin und wider kocken (: rocken)…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kocken

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kocken , s. Koggen .

  3. modern
    Dialekt
    kocken

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    kocken -ok-, –ǫ- Schleid-Pesch , Eusk-Bessemich, Dür schw.: Nüsse k., aus der grünen Schale lösen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kocken

4 Bildungen · 3 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von kocken 2 Komponenten

koc+ken

kocken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kocken‑ als Erstglied (3 von 3)

Kockendüz

RhWB

Kocken-düz kǫkədȳts Grevbr-Otzenr m.: Zaunkönig.

Kockennase

RhWB

kocken·nase

Kocken-nase kǫknā:s Köln-Sürth f.: verächtl. lange Nase u. ein Mensch mit langer N.

Kockennöles

RhWB

Kocken-nöles kǫkən:ləs Bo-Keldenich m.: verächtl. Kopf.

kocken als Zweitglied (1 von 1)