Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Klopfer
Klopfer
klopfen Vb. ‘leicht schlagen, pochen, rhythmisch schlagen’. Das lautnachahmende Verb, ahd. klophōn (9. Jh.), mhd. klopfen, mnd. mnl. kloppen steht im Ablaut zu ebenfalls lautnachahmendem klaffen und klappen (s. d.). Im Nd. und Md. ist unverschobenes kloppen gebräuchlich; dazu vgl. in der Umgangssprache bekloppt Adj. ‘beschränkt, nicht ganz bei Verstand, verrückt’ (20. Jh.), eigentlich ‘von einem Schlag auf den Kopf benommen’, Kloppe f. ‘Prügel, Schläge’, verkloppen Vb. ‘verprügeln, verhauen’, auch ‘unter der Hand (billig) verkaufen’ (um 1800), wohl nach dem Zuschlagen des Hammers bei Versteigerungen. Klopfer m. ‘Gerät zum Klopfen’ (16. Jh.); vgl. mhd. klopfære ‘Klopfender’.