Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klatz m.
klatz , m. ein seltnes, aber altes wort, zugleich vorgänger von klatsch und dem nd. engl. klat, clat entsprechend; s. klatzen . 1 1) vorhanden ist westerw. klatz m. von näszlichem, teigig geratenem gebäck, s. Schmidt 79. 323. 143 , übereinstimmend mit klitsch ( osterl. klutsch), es gibt vermutlich auch klatsch ( vgl. klantsch ). wegen des verhältnisses zur folg. bed. vgl. das gleichbed. dalk mit dolk klecks, und klosz mit schott. clat erd- oder lehmklosz. 2 2) zu vermuten ist es gleich klatsch 3 als fleck, schmutzfleck, schmutz, schon mhd. angedeutet in bekletzen Reinhart fuchs s. 367, lieders…