Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 12 in 11 Wb.
- Sprachstufen
- 6 von 16
- Verweise rein
- 14
- Verweise raus
- 13
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
-
8.–11. Jh.
Althochdeutschkiemest. F. (ō)?, sw. F. (n)?
Köbler Ahd. Wörterbuch
kieme , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? nhd. Kieme ne. gill ÜG.: lat. branchia Gl Q.: Gl (Anfang 14. Jh.) W.: nhd. Kieme, F., K…
- 1050–1350
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschKieme
Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege
Die Kieme , plur. die -n, im gemeinen Leben einiger Gegenden, besonders Niedersachsens, und bey den Schriftstellern des …
-
18./19. Jh.
Goethe-ZeitKieme
Goethe-Wörterbuch
Kieme paariges Atmungsorgan der Fische Les Ouies. Die K. GWB N13,240,11 Morph Plp Juliane Brandsch J.B.
-
modern
DialektKiemef.
Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege
Kieme f. : ' Atmungsorgan der Fische '; Pl. Kieme (kīmə) [verbr.]. SHW Südhess. III 1282 ; RhWB Rhein. IV 460 ; BadWB Ba…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kieme
25 Bildungen · 21 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen
kieme‑ als Erstglied (21 von 21)
Kiᵉmeken
WWB
Kiᵉmeken n. [ Kr. Höxter Höx Kr. Büren Bür Kr. Warburg Wbg Kr. Brilon Bri Wal] 1.1. Ferkel, kleines Schwein. — 1.2. Lockruf für Schweine. — …
Kiemendeckel
SHW
Kiemen-deckel Band 3, Spalte 1281-1282
kiemenartig
DWB
kiemenartig , adj. branchiorum instar: bei den räderthierchen hat man deutlich kiemenartige athemwerkzeuge bemerkt. morgenblatt 1847 s. 367.
Kiemenatmung
LDWB2
Kie|men|at|mung f. (-,-en) respiraziun branchiala f.
Kiemenbogen
Meyers
Kiemenbogen , die knöchernen Bogen, die jederseits zu 3–4 am Halse der Fische liegen, die Kiemen tragen und die Kiemenspalten umgrenzen, für…
kiemendeckel
DWB
kiemendeckel , m. die breiten theile der kiemen, womit die öffnungen verschlossen werden, kieferdeckel. Adelung.
Kiemenegel
Meyers
Kiemenegel , soviel wie Branchiobdelliden.
Kiemenfüßer
Meyers
Kiemenfüßer , s. Blattfüßer .
Kiemenfuß
Meyers
Kiemenfuß ( Branchipus Schäff .), Gattung der Krebstiere aus der Ordnung der Blattfüßer ( Phyllopoda). B. stagnalis L . lebt in seichten Süß…
Kiemenfüße
Herder
Kiemenfüße (Branchiopeda) , die letzte Ordnung der Insekten, sämmtlich Wasserthiere, frei oder schmarotzend auf andern Thieren, mit einer dü…
Kiemengangscysten
Meyers
Kiemengangscysten , s. Froschgeschwulst .
kiemenhaut
DWB
kiemenhaut , f. haut am kiemendeckel, welche die kiemen von auszen bedeckt, kieferhaut. Adelung.
Kiemenlose
Meyers
Kiemenlose , s. Abranchiata .
Kiemenlurche
Meyers
Kiemenlurche ( Perennibranchiata ), s. Schwanzlurche .
Kiemenöffnung
Campe
Die Kiemenöffnung , Mz. die — en , die Öffnung an den Kiemen der Fische.
Kiemensäckchen
Meyers
Kiemensäckchen , die sackförmigen Kiemenanhänge an den Gliedmaßen mancher Krebse. Vgl. Blattfüßer.
Kiemenspalten
Meyers
Kiemenspalten , s. Kiemenbogen .
Kiemenstösser
RhWB
Kiemen-stösser -štȳ·ə.tər Mettm m.: scherzh. hoher Stehkragen.
Kiementracheen
Meyers
Kiementracheen , s. Tracheen .
kiemenwurm
DWB
kiemenwurm , m. lernaea, ein wurm der sich an fischen, besonders an die kiemen ansaugt, auch kiefenwurm. Nemnich. s. kieferwurm.
kiᵉmesk
WWB
kiᵉmesk Adv. [ Kr. Herford Hfd Hal] (vom Schwein) brünstig. ¶ Vgl.→ WWB kriᵉmesk (unter Kriᵉme ).
‑kieme als Zweitglied (4 von 4)
fischkieme
DWB
fischkieme , f. nnl. vischkieuw, branchiae, fischohr.
Oberkieme
Campe
Die Oberkieme , Mz. — n , die obere Kieme, in Gegensatz der Unterkieme .
stutzkieme
DWB
stutzkieme , f. , name für einen fisch ( clupea sinensis ), zu 3 stutzen truncare, nach den stumpfen kiemendeckeln benannt, s. Campe 4, 744 …
Unterkieme
Campe
Die Unterkieme , Mz. — n , die untere Kieme.