Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kielkropf m.
kielkropf , m. misgeburt, als teufelskind ( zwergkind ), ' wechselbalg ' gedacht, nd. ( auch md. ) kîlkrop. Stieler 949 schreibt külkröpfe, wechselbälge. 1 1) belege: wechselbelge und kielkröpfe legt der satan an der rechten kinder statt. Luther tischr. 210 b ; wechselkinder, die denn die Sachsen nennen kielkröpf. 213 a ( er scheint es also nur als nd. gekannt zu haben ); wie man kielkröpfe, die der teufel untergeschoben, so lange geiszelt bis er die ausgewechselten geburten zurückbringt. J. Paul 33, 65 ( dämmerungen ); von dem teufel sollte man den irrthum am wenigsten erwarten, dasz die erst…