Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
inständig adj. und adv.
inständig , adj. und adv. beharrlich, gleichsam inne stehend, im gleichen zustande bestehend ( vgl. oben instand); ahd. als adv. instendigo beständig, fortwährend: instendigo sih umbesehentin. Graff 6, 609 ( aus Notker ); nhd. instans ynstendig Dief. 301 c , früher von allerhand fortgesetztem thun: nach so innständiger ungestimmigkeit ( anhaltendem wüten des pöbels ) heischet der Römer wasser. Opitz 3, 254 ; bair. das ist halt ä langweiligs wesn, däsz es so gar inständi wittert und rögnt. Schm. 2, 766 Fromm.; jetzt in der schriftsprache nur mit begriffen des bittens und flehens stehend, wo es …