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Holst

nhd. bis Lex. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Holst

Bd. 9, Sp. 484
Holst, 1) Hans Peter, dän. Lyriker und Novell ist, geb. 23. Okt. 1811 in Kopenhagen, gest. daselbst 2. Juli 1893, war hier 1836–61 Lehrer an der Kadettenanstalt, später Redakteur der »Berlingske Tidende« und wurde 1874 Instruktor am königlichen Theater. Durch ein kleines Gedicht auf den Tod Friedrichs VI. 1839 machte er sich über Nacht einen berühmten Namen, dessen Popularität in Dänemark noch ferner gesichert wurde durch den wiederholt ausgelegten Romanzenzyklus »Den lille Hornbläser« (»Der kleine Hornbläser«, 1849), der Episoden aus dem Kriege 1848–50 behandelt. Auch seine Novellen und Theaterstücke haben viel Erfolg gehabt. Ohne eigentliche Originalität beherrscht H. wie die übrigen Epigonen Öhlenschlägers die Form mit ungemeiner Leichtigkeit. Seine Jugendgedichte erschienen 1866 in 3. Auflage, seine »Ausgewählten Gedichte« 1875. 2) Hermann Eduard von. deutscher Historiker, geb. 19. Juni 1841 zu Fellin in Livland, gest. 20. Jan. 1904 zu Freiburg i. Br., studierte in Dorpat und Heidelberg Geschichte und ging, da seine 1867 erschienene Broschüre »Das Attentat vom 26. April (1866) in seiner Bedeutung für die kulturgeschichtliche Entwickelung Rußlands« in Petersburg als politisches Verbrechen angesehen wurde, im Sommer 1867 nach Nordamerika, wo er als Korrespondent der »Kölnischen Zeitung« und Mitredakteur des »Deutsch-amerikanischen Konversations-Lexikons« tätig war. 1872 ward er als außerordentlicher Professor der Geschichte nach Straßburg, 1874 als ordentlicher nach Freiburg i. Br. berufen, unternahm 1876 mit Unterstützung der badischen Regierung eine Studienreise nach London, 1878–79 mit einem Reisestipendium der preußischen Akademie der Wissenschaften eine solche nach Nordamerika; 1892–99 lehrte er an der Universität Chicago, kehrte aber 1900 nach Freiburg zurück. Er schrieb: »Verfassung und Demokratie der Vereinigten Staaten von Nordamerika«, 1. Teil: »Staatensouveränität und Sklaverei« (Bd. 1, Düsseld. 1873; Bd. 2–4: »Verfassungsgeschichte seit der Administration Jacksons«, das. u. Berl. 1878–91), ein auf gründlichen Studien beruhendes, unparteiisches, wenn auch etwas schwerfälliges Geschichtswerk (englische Übersetzung, Chicago 1877–92, 7 Bde.), das vielfach neue Gesichtspunkte verfolgt; außerdem die Biographien: »John C. Calhoun« (Boston 1882) und »John Browne« (das. 1888) und »The French Revolution tested by Mirabeau's career« (Chicago 1894, 2 Bde.). In Marquardsens »Handbuch des öffentlichen Rechts« bearbeitete er das »Staatsrecht der Vereinigten Staaten« (Freiburg 1885).
2539 Zeichen · 40 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    holstm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    holst , m. ilex aquifolium. vgl. hulst .

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Holst

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Holst , 1) Hans Peter , dän. Lyriker und Novell ist, geb. 23. Okt. 1811 in Kopenhagen, gest. daselbst 2. Juli 1893, war …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit holst

30 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

holst‑ als Erstglied (29 von 29)

Holstebro

Meyers

Holstebro , Stadt im westlichen Jütland, Amt Ringkjöbing, an der H.-Aa und der Staatsbahnlinie Lunderskov-Langaa, mit (1601) 4978 Einw. Unwe…

holstēde

MNWB

hol·stede

*° (holstēde) , -stidde hohle Stelle? übertr. schwache Stelle? (J. Brandis 371).

Holsteiner

Wander

holst·einer

Holsteiner 1. Dei Holsten har ein Has ut Dithmarschen rûtjagt. Volkswitz. Als die Holsteiner einmal die dithmarsischen Bauern mit Krieg über…

Holsteiner Gestein

Meyers

holsteiner·gestein

Holsteiner Gestein , dem Mittelmiocän zugehörige marine Schichten Schleswig-Holsteins, die von obermiocänen Glimmertonen und Sanden ( Holste…

Holstein-Holsteinborg

Meyers

Holstein-Holsteinborg , Ludwig, Graf , dän. Staatsmann, geb. 18. Juli 1815, gest. 28. April 1892 in Kopenhagen, aus altem dänischen Adelsges…

Holstein-Ledreborg

Meyers

Holstein-Ledreborg , Ludwig, Graf , dän. Politiker, geb. 10. Juni 1839 auf Hochberg (Württemberg), nahm in jungen Jahren während eines Aufen…

holsteinsch

MeckWB

holste·insch

holsteinsch aus Holstein: 'ein neuer moderner holsteinscher Chaisenwagen steht zu verkaufen' N. Strel. Anz. 1812, S. 44 a ; de Bänkwag? de S…

²Holsten

MNWB

hol·sten

2 Holsten (Holtsten) , npr. , Holstein, dat lant van H.

Holstensborg

Meyers

holsten·s·borg

Holstensborg , dän. Kolonie an der Westküste Grönlands im Inspektorat Südgrönland. Der Ort H. unter 67° nördl. Br., hat eine 1773 erbaute Ki…

Holster

Pfeifer_etym

hol·ster

2Halfter n. f. ‘Gurt mit Pistolentasche’, ahd. hulfter f. (Hs. 14. Jh.), mhd. hulft(er) f. ‘Bedeckung, Decke, Hülle, Köcher’, nhd. Hulfter (…

Holsterbuk

WWB

holster·buk

Holster-buk m. [ Mes Bri] Purzelbaum. Ik schloh ne Holterbock ( Mes Ra). ⟨ - lst - u. - lt - ⟩

holsteren

KöblerMhd

holst·eren

holsteren , sw. V. nhd. kopfüber fallen, sich überschlagen (V.), stolpern, rollen Q.: HTrist (1285-1290) (FB holstern) E.: Herkunft ungeklär…

Holsterhausen

Meyers

holster·hausen

Holsterhausen , 1) früher selbständige Gemeinde, ist seit 1901 in Essen einverleibt. – 2) Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Landkreis Gelsenk…

holstēde

KöblerMnd

hol·stēde

holstēde , F.? nhd. hohe Stelle?, schwache Stelle? E.: s. hol (1)?, stēde (1) L.: MndHwb 2, 341 (holstēde) Son.: örtlich beschränkt, jünger

holstēn

KöblerMnd

hol·stēn

holstēn , M. nhd. hohler Stein?, Dachziegel, Firstziegel E.: s. hol (1), stēn (1) L.: MndHwb 2, 341 (holstê[i]n), Lü 147b (holstên)

Ableitungen von holst (1 von 1)

Holste

MNWB

Holste , npr. , Holsteiner, Bewohner Holsteins , der Landschaft im engeren Sinne oder des Herzogtums, auch beider Herzogtümer Holstein und S…