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hippel

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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8 in 6 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Hippel

Bd. 3, Sp. 312
Hippel, Theod. Gottl. v., humorist. Schriftsteller, geb. 1741 zu Gerdauen bei Friedland in Ostpreußen, studierte Theologie zu Königsberg, entsagte 1762 einer Hauslehrerstelle, um die Rechte zu studieren, wurde Advocat, 1780 durch Friedrich II, erster Bürgermeister in Königsberg und st. 1796 als geh. Kriegsrath und Stadtpräsident mit Hinterlassung eines großen Vermögens. H., welchen schon sein Lehrer Kant einen Plan- und Centralkopf nannte, war kein Humorist im eigentlichen Sinne, wohl aber ein Sonderling, dessen Charakter voll der seltsamsten Widersprüche sich in seinen Schriften spiegelt und dem Witz und Laune reichlich zu Gebote standen. Er war Hagestolz, aber er schrieb gedankenreich „Ueber die Ehe” (Berlin 1774, 7. Aufl. 1840), bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792) sowie über weibl. Bildung. Unter seinen Romanen, die er in strengster Anonymität herausgab, enthält der berühmteste: „Lebensläufe nach aufsteigender Linie” (1778) seine eigenen Grundsätze und Jugendschicksale. Die „Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z” (1793 bis 1794) haben bei allem Ernst und aller Satire zuviel Geheimnißkrämerei und Erkünsteltes. Sämmtliche Werke Berl. 1828—31, 14 B. — H., Gottlieb Theod. v., der 1843 zu Bromberg als pension. Regierungs-Präsident st., war Verfasser des Aufrufes: „An mein Volk”, wodurch Friedr. Wilh. III. am 3. Febr. 1813 die wehrbaren Männer Preußens zu den Waffen rief.
1401 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hippel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Hippel , plur. die -n, S. 1. Hippe.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hippel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Hippel , Theod. Gottl. v., humorist. Schriftsteller, geb. 1741 zu Gerdauen bei Friedland in Ostpreußen, studierte Theolo…

  3. modern
    Dialekt
    Hippel

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Hippel -ib- Koch-Laub f.: Lockr. für Ziege.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hippel

23 Bildungen · 20 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von hippel 2 Komponenten

hip+pel

hippel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

hippel‑ als Erstglied (20 von 20)

Hippelbein

RhWBN

hippel·bein

Hippel-bein (s. S.) Saarbg-Wellen , Trier-Stdt n.: Weberknecht (Spinne).

Hippelbeiner

RhWBN

Hippel-beiner Trier-Pluwig m.: Raupenart.

Hippeleisen

Adelung

hippel·eisen

Hippeleisen , des -s, plur. ut nom. sing. eine eiserne Form in Gestalt einer Zange, worin die Hippen gebacken werden. S. 1. Hippe.

hipp(e)len

LothWB

hipp·elen

hipp(e)le n [hipələ Fo. u. s.; hepəln Bo. ] intr. v. hinken: sinter dass er's Bän gebroch hat, hippelt er. — hess. 171 hippeln.

Hippelfotze

PfWB

hippel·fotze

Hippel-fotze f. : ' kleine Hure ', Dim. Hippelfetzi [ KU-Schmittw/O ]. — Diminutivendung -i wie in bissi 'bißchen'.

hippelig

MeckWB

Wossidia hippelig -bb-, -ww- unruhig, zappelig, aufgeregt Mi Nachl. ; Ro Rostock@Marlow Marl ; Lu; de Franzosen wieren ... hüt nich so hiwwe…

Hippel II

RhWB

Hippel II = Hinkender s. hippen V;

Hippel III

RhWB

Hippel III = kleiner Heuhaufen, kleines Brot s. Hüppel bei Hupp VI;

Hippeling

RhWB

hippe·ling

Hippeling -lek  Düss-Eller Sg. t. m.: H. sen der Letzte im Spiel sein, beim Wanderbock den letzten Sprung haben; beim Klickern den letzte…

hippeln II

RhWBN

hippeln II hebələ Goar-Steeg schw.: kichern.

Hippelpipp

RhWB

hippel·pipp

Hippel-pipp RhWBN hipələpip, hepələpep  Ahrw-Westum , Rheinb-Meckenh , Eusk-Dirmerzh , Köln-Stdt , MülhRh , Bergh-Blatzh , Erk-Cofferen …

hippel als Zweitglied (3 von 3)

Hohlhippel

Adelung

hohl·hippel

Hohlhippel , plur. die -n, Diminut. das Hohlhippchen, oder Hohlhippelchen, zusammen gerollte und folglich inwendig hohle Hippen. S. Adelung …

schippel

DWB

schip·pel

schippel , f. hessisch, scholle, îsschippel Vilmar 350 ( zu schupfen, schüpfen, schippen gehörig ); bei Spiesz 212 als m. in diesem sinne, e…

Tschippel

Idiotikon

Tschippel Band 14, Spalte 1764 Tschippel 14,1764