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Heppe

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
8 in 7 Wb.
Sprachstufen
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9

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Heppe

Bd. 9, Sp. 180
Heppe, Heinrich Ludwig Julius, theolog. Schriftsteller, geb. 30. März 1820 in Kassel, gest. 25. Juli 1879 in Marburg, wurde dort 1844 Privatdozent, 1850 außerordentlicher, 1864 ordentlicher Professor der Theologie. Die hierarchischen Bestrebungen Vilmars und seiner Schüler bekämpfte er bis zu seinem Tod. Unter seinen zahlreichen, besonders um die Reformationsgeschichte verdienstvollen Werken sind hervorzuheben: »Die 15 Marburger Artikel vom 3. Okt. 1529, nach dem wieder aufgefundenen Autographon der Reformatoren veröffentlicht« (Kassel 1847); »Geschichte der hessischen Generalsynoden von 1568–1582« (das. 1847–48, 2 Bde.); »Die Restauration des Katholizismus in Fulda, auf dem Eichsfeld und in Würzburg« (Marb. 1850); »Die konfessionelle Entwickelung der altprotestantischen Kirche Deutschlands« (das. 1854); »Geschichte des deutschen Protestantismus« (das. 1856–59, 4 Bde.; 2. Ausg. 1865 bis 1866); »Die Bekenntnisschriften der altprotestantischen Kirche Deutschlands« (Kassel 1855); »Dogmatik des deutschen Protestantismus im 16. Jahrhundert« (Gotha 1857, 3 Bde.); »Geschichte des deutschen Volksschulwesens« (das. 1857–59, 5 Bde.); »Die Bekenntnisschriften der reformierten Kirchen Deutschlands« (Elberf. 1860); »Dogmatik der evangelischreformierten Kirche« (das. 1861); »Theodor Beza, Leben und ausgewählte Schriften« (das. 1861); »Entstehung und Fortbildung des Luthertums und die kirchlichen Bekenntnisschriften desselben« (Kassel 1863); »Philipp Melanchthon, der Lehrer Deutschlands« (Neuruppin 1867); »Zur Geschichte der evangelischen Kirche Rheinlands und Westfalens« (Iserl. 1867–70, Bd. 1 u. 2); »Geschichte der theologischen Fakultät zu Marburg« (Marb. 1873); »Die presbyteriale Synodalverfassung der evangelischen Kirche in Norddeutschland« (2. Aufl., Iserl. 1874); »Geschichte der quietistischen Mystik in der katholischen Kirche« (Berl. 1875); »Kirchengeschichte beider Hessen« (Marb. 1876–78, 2 Bde.); »Geschichte des Pietismus und der Mystik in der reformierten Kirche« (Leiden 1879). Von Soldans »Geschichte der Hexenprozesse« lieferte er eine Neubearbeitung (Stuttg. 1880).
2101 Zeichen · 37 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    heppeswf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    heppe swf. s. hepe.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    heppeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    heppe , F. Vw.: s. hēpe

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hêppe

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Hêppe , S. Adelung Hippe .

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Heppe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Heppe , Heinrich Ludwig Julius , theolog. Schriftsteller, geb. 30. März 1820 in Kassel, gest. 25. Juli 1879 in Marburg, …

  5. modern
    Dialekt
    Heppe

    Pfälzisches Wb.

    Heppe s. Hepe .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit heppe

23 Bildungen · 16 Erstglied · 7 Zweitglied · 0 Ableitungen

heppe‑ als Erstglied (16 von 16)

heppe, happa

MWB

heppe, happa swF. zur Herkunft s. EWA 4,958f. ‘Sichelmesser’ (für Gärtner oder Winzer): falcastrum: happa, heppa SummHeinr 1:251,297 u.ö.; d…

Heppe, Carl v

DWBQVZ

--- aufrichtiger lehrprinz oder praktische abhandlung von dem leithund, als dem fundament der edlen hirschgerechten jägerey. Augsburg 1751 .…

Heppe, Christian Wilh. v

DWBQVZ

O--- einheimisch- und ausländischer wohlredender jäger oder nach alphabetischer ordnung gegründeter rapport derer holz- forst- und jagd-kuns…

Heppedeichen

PfWB

heppe·deichen

 Heppe-deichen , Hoppe- n. : ' zimperliche weibliche Person, unruhiges Kind ', Heppedeiche [ Gal-Brotschk Diamantheim ], Hoppedeiche [Gal-L…

Heppenheim

SHW

Heppen-heim Band 3, Spalte 267-268

Heppendorf

Meyers

heppe·n·dorf

Heppendorf , Dorf im preuß. Regbez. Köln, Kreis Bergheim, hat 3 kath. Kirchen und (1900) 3990 Einw.

heppenguot

Lexer

heppe·n·guot

heppen-guot stn. gut, dessen untertanen mit der sichel (heppe) frohndienst leisten müssen Gr.w. 3,544,46.

Heppenheim

Meyers

hepp·enheim

Heppenheim , Kreisstadt in der hess. Provinz Starkenburg, an der Bergstraße, Knotenpunkt der Linien Louisa-Heidelberg und Lorsch-H. der Preu…

Heppens

Meyers

hepp·ens

Heppens , Gemeinde im oldenburg. Amt Jever, nordwestlich bei Wilhelmshaven, in der Marsch, hat eine evang. Kirche, eine Tauwerkfabrik und (1…

Hepperle

PfWB

hepp·erle

Hepperle n. : im Lockruf für die Ziege: Komm, Hebbeʳle! [ GH-Büchbg ]. Südhess. III 14 Z. 21; Bad. II 560 Z. 70.

Heppetätschelchen

PfWB

 Heppe-tätschelchen n. : = Heppedeichen , Heppedätschelche [ Don-Tscherwk ]. Südhess. III 13 Häbbendätzchen.

heppe als Zweitglied (7 von 7)

Schielheppe

Wander

schiel·heppe

Schielheppe Schiel-Heppe, wo leg ich meinen Spiess hin? fragte der Bott die alte Frau, welche sich rühmte, dass sie die Warheit liebe. – Sch…

sēntscheppe

MNWB

sent·scheppe

° sēntscheppe , -scheffe , m. , städtischer Schöffe der als Vertreter der weltlichen Obrigkeit Sitz im geistlichen Gericht hat (Münster).

sēntscheppe

KöblerMnd

sēntscheppe , M. Vw.: s. sēntschēpe*

vrīscheppe

KöblerMnd

vrīscheppe , M. Vw.: s. vrīschēpe