Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
guckloch n.
guckloch , n. , ein loch zum durchgucken, häufig kleines schubfenster oder türchen in einer wand, einer tür oder einem gröszeren fenster: sah von den fenstern und gugket durch die gucklöcher Anth. Margaritha der gantz jüdisch glaub (1531) f 3 b ; aber die spiesze, mit welchen sie durch die guklöcher ( der mauer ) häufig auf den heranklimmenden feind stachen A. H. Bucholtz Herculiskus (1665) 49 ; musz die hütte ... aussehe- oder gucklöcher haben H. W. Döbel neueröffn. jägerpract. (1754) 2, 214 ; ein knappe geht ans pförtchen, rückt das guckloch auf und schaut Ramler fabellese 3, 134 ; gut, dasz…